"Lange Nacht der Forschung" im ganzen Land angelaufen

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von Agenturen

Zum zwölften Mal geht die LNF im ganzen Land über die Bühne

Bild: APA/APA/TOBIAS STEINMAURER/TOBIAS STEINMAURER


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Bei nahezu österreichweit sehr freundlichem Wetter startete am späten Freitagnachmittag die "Lange Nacht der Forschung" (LNF). Seit 2005 ist die biennal stattfindende Veranstaltung die größte im Bereich der Wissenschaftsvermittlung. Noch bis 23.00 Uhr läuft die zwölfte LNF an über 300 Standorten in allen neun Bundesländern - insgesamt locken mehr als 3.000 Programmpunkte die Wissbegierigen. Einen kleinen Frühstart legte an der MedUni Wien der Erfolgsautor Thomas Brezina hin.

Bereits um 16.00 Uhr, und damit eine Stunde vor dem eigentlichen Kick-off für den Nachmittag und Abend, der landesweit von über 450 beteiligten Organisationen bzw. Ausstellern bestritten wird, gab Brezina am Hörsaalzentrum des Wiener AKH einen Einblick in "Was dein Körper sagen würde, wenn er sprechen könnte". Das großteils junge Publikum füllte rasch den größten Hörsaal der Medizinischen Universität Wien. Dort erschließt sich Besucherinnen und Besuchern aller Altersklassen mit u. a. moderierten Live-Operationen am Herzen, Gehirn oder an der Niere ein üppiges Angebot.

Shows, Vorträge etc. im ganzen Land

Auch an der größten heimischen Bildungseinrichtung, der Universität Wien, füllten sich gleich zu Beginn die Vortragssäle und auch an den zahlreichen Stationen fanden sich schnell viele Interessentinnen und Interessenten ein. Bei freiem Eintritt kann man noch bis zum späten Abend mit Wissenschaft und Forschung mehr oder weniger im gesamten Land auf Tuchfühlung gehen, an Experimenten teilnehmen, Shows ansehen, möglichst allgemein verständlichen Erklärungen zu komplexen Sachverhalten lauschen oder direkt mit Forschenden aus verschiedensten Fachrichtungen ins Gespräch kommen.

Am Freitag stehen viele jener Orte auch Laien offen, an denen sonst alltäglich von Expertinnen und Experten geforscht wird. Als Navigationshilfe durch das regional unterschiedlich umfangreiche Programm dient auch heuer wieder die Veranstaltungs-Website (https://langenachtderforschung.at/).

Rund 170.000 Interessierte bei letzten Ausgaben

Als einer der zentralen Knotenpunkte der Langen Nacht der Forschung in Wien fungiert u. a. das Naturhistorische Museum (NHM) Wien: Hier sprechen am Abend Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) sowie Vertreterinnen der beiden weiteren mit Forschungsagenden betrauten Ressorts, des Infrastruktur- sowie Wirtschaftsministeriums. Die LNF ist eine Initiative der drei Ministerien und wird von ihnen gemeinsam mit den Bundesländern getragen. Zu den jüngsten Auflagen der Großveranstaltung kamen laut Zählungen der Veranstalter um die 170.000 Menschen.

(S E R V I C E - Offizielle LNF-Website: https://langenachtderforschung.at/ ; Die APA bietet unter dem Link https://go.apa.at/zkfoLzoa einen Liveblog an. Der Blog wird mit Unterstützung der "Langen Nacht der Forschung" und des Wissenschaftsministeriums produziert. Die redaktionelle Verantwortung liegt alleinig bei der APA.)

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