Luxusjachten vor Italien von Finanzpolizei kontrolliert

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von Agenturen

100 Boote waren nicht angemeldet (Symbolbild)

Bild: APA/APA/AFP/FEDERICO SCOPPA


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Die italienische Finanzpolizei hat am Donnerstag auf Sardinien im Rahmen der Großoperation "Red Jack" rund 100 im Ausland registrierte Boote aufgespürt, die den italienischen Steuerbehörden nicht gemeldet worden waren. Nach Angaben der Ermittler haben die betroffenen Freizeitboote und Jachten einen Gesamtwert von mehr als 48 Millionen Euro. Die möglichen Strafen könnten sich auf bis zu 23 Millionen Euro belaufen.

Die Ermittlungen zählen laut Behörden zu den größten Kontrollen im Bereich der Freizeitschifffahrt, die jemals in Italien durchgeführt wurden. Ausgangspunkt war 2025 eine routinemäßige Polizeikontrolle auf See. In der Folge überprüften die Beamten zahlreiche Häfen auf Sardinien.

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht das sogenannte "Flagging out" - eine Praxis, bei der italienische Eigentümer ihre Jachten im Ausland registrieren, um Verwaltungs-, Versicherungs- und Steuerkosten zu senken. Nach Angaben der Ermittler wird diese Strategie häufig genutzt, um Vermögenswerte vor dem italienischen Fiskus zu verbergen. Die Finanzpolizei erklärte weiter, die Ermittlungen hätten sich wegen der über ganz Italien verteilten Wohnsitze der Eigentümer zu einer landesweiten Untersuchung ausgeweitet.

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