Manipulationsverdacht: Rückruf aller HiPP-Gläser bei Spar
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von AgenturenUnternehmen warnt vor Lebensgefahr bei Verzehr
Bild: APA/APA/dpa/Hipp
HiPP hat sein gesamtes Babykostgläschen-Sortiment bei Spar Österreich zurückgerufen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Manipulation in den Artikel "Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel" 190 Gramm ein gefährlicher Stoff eingebracht wurde, hieß es in einer Aussendung des Unternehmens am späten Freitagabend. "Der Verzehr eines solchen Gläschens kann lebensgefährlich sein", wurde betont. Die Landespolizeidirektion Burgenland bestätigte der APA laufende Ermittlungen.
Nach derzeitigen Informationen sind die in Frage kommenden Produkte mit einer am Glasboden angebrachten Markierung in Form eines weißen Aufklebers mit einem roten Kreis erkennbar, wird in dem Produktrückruf erläutert. Um einen unbemerkten Verzehr sicher auszuschließen, werden Kundinnen und Kunden gebeten, jedoch alle HiPP-Babykostgläschen, die bei Spar Österreich gekauft wurden, aus Sicherheit nicht zu konsumieren. Die Produkte können in jedem Spar-, Eurospar- sowie Interspar-Markt oder Maximarkt zurückgegeben werden. Den Kaufpreis wird auch ohne Kassabon rückerstattet.
Nähere Details waren zunächst nicht zu erfahren. Die in der Aussendung als Rückfragehinweis angegebene deutsche Telefonnummer der HiPP-Pressestelle war für die APA auf mehrmaligen Versuch nicht erreichbar. Es blieb damit vorerst unklar, um welchen Stoff es sich bei der möglichen Manipulation handelt und wie Eltern handeln sollen, wenn sie ein derartiges Gläschen bereits an ihr Baby verfüttert haben. Auch war nicht bekannt, ob bereits manipulierte Gläschen entdeckt wurden und wie die Ermittlungen ins Rollen kamen. Der HiPP-Elternservice Österreich ist laut der Aussendung unter der Nummer +43-7612-76577-104 erreichbar, allerdings nur werktags.
Polizei bittet um Hinweise
Die Erhebungen führt jedenfalls die Landespolizeidirektion Burgenland, die in der HiPP-Aussendung um Mithilfe der Bevölkerung bat. Informationen zu etwaigen manipulierten HiPP-Babygläschen mit möglichen lebensbedrohlichen Inhalten nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer +43-5913310-3333 entgegen, hieß es. Weitere Details zu dem Fall gab die Polizei auf APA-Nachfrage vorerst nicht bekannt.
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