Mann störte in Russisch-Orthodoxer Kathedrale in Wien

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von Agenturen

Der 42-Jährige musste aus der Kirche entfernt werden

Bild: APA/SCHNEIDER Harald


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Ein Störenfried hat am Samstagabend in der Russisch-Orthodoxen Kathedrale in Wien-Landstraße für Aufsehen gesorgt. Wie die Landespolizeidirektion am Sonntag mitteilte, verhielt sich der 42-Jährige in der späthistoristischen Kirche aggressiv und schrie lautstark. Ein Geistlicher und ein Mitarbeiter baten ihn nach draußen, worauf die Situation weiter eskalierte. Polizisten, die vor nahe gelegenen Botschaftsgebäuden zum Observationsdienst eingeteilt waren, kamen zu Hilfe.

Der 42-Jährige soll daraufhin die Fäuste geballt und die Einsatzkräfte mit dem Umbringen bedroht haben, ehe er mit einer gefüllten 1,5-Liter-Flasche drohend auf einen Beamten zuging. Dieser setzte Pfefferspray ein. Die Festnahme konnte nur durch Anwendung von erheblicher Körperkraft durchgeführt werden, wobei ein Polizist gegen ein geparktes Fahrzeug stürzte. Er wurde dabei verletzt und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

Der 42-Jährige ließ sich weiter nicht beruhigen. Weil Anzeichen einer psychischen Erkrankung vorlagen, wurde der gebürtige Rumäne nach den Bestimmungen des Unterbringungsgesetzes in ein Krankenhaus gebracht.

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