"Mirella": Ein Blick auf die Frau mit dem tollen Blick

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Macht, Schönheit, Verlust: Porträt der Fotografin Mirella Ricciardi

Bild: APA/APA/Vanishing Africa/Mirella Ricciardi Archive/Carlo Bavagnoli


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Mit ihrer Fotoserie "Vanishing Africa" ist Mirella Ricciardi in den 70ern schlagartig berühmt geworden. Sie, selbst in Kenia als Tochter eines Italieners und einer Französin geboren, hielt das Stammesleben und die Bräuche von Menschen aus Afrika fest, bevor sich diese vielfach änderten oder gar ausstarben. Der österreichische Dokumentarfilmer Oliver Bruck richtet nun mit "Mirella" den Blick auf die Frau mit dem tollen Blick. Ab Freitag im Kino.

Dabei ist das Gesicht der Mittneunzigerin kaum zu sehen - ihr Rücken oder ihre in den Bildausschnitt ragenden Hände dagegen schon. Sie müsse darüber nachdenken, wie sie in Erinnerung bleibt, wenn sie erst mal tot sei, hält sie dazu fest. Überhaupt erachtet sie ihr Leben, in dem sie eine Kamera fast immer griffbereit hatte, nicht als besonders. Aber sie hege ein Interesse daran, dass ihr Werk, mit dem sie die Schönheit von Mensch und Natur einfangen wollte, gezeigt werde. Und Bruck, der sich schon mit "Exploring Hans Hass" dem Leben einer außergewöhnlichen Person gewidmet hat, nimmt sich dessen gerne an.

(S E R V I C E - www.filmdelights.com/verleih/mirella )

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