Museumstag im Zeichen von Kürzungen und Unsicherheit
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von AgenturenMuseen schlagen Alarm - und laden zum Museumstag
Bild: APA/APA/MAX SLOVENCIK/MAX SLOVENCIK
"Museen - Brückenbauerinnen in einer gespaltenen Welt" lautet das Motto des Internationalen Museumstags am 18. Mai. Museen fördern "Dialog, Verständnis, Inklusion und Frieden innerhalb und zwischen Gemeinschaften weltweit" und tragen "als vertrauenswürdige öffentliche Orte und Lernstätten zu friedlichem Zusammenleben und gegenseitigem Respekt bei", hieß es dazu im Vorfeld.
Der Museumsbund Österreich hat aus diesem Anlass, der österreichweit mit zahlreichen Aktivitäten begangen wird, auf eine bundesweite Erhebung aufmerksam gemacht, an der mehr als ein Drittel aller registrierten Museen teilgenommen haben. Diese bestätige gestiegenen finanziellen Druck und zunehmende Unsicherheiten, hieß es zusammenfassend. 19,6 Prozent der Häuser verzeichneten demnach im Jahr 2025 bereits konkrete Förderrückgänge. Für 2026 seien bereits 37 Prozent Kürzungen in Aussicht gestellt worden. Damit habe sich der Anteil der betroffenen Häuser innerhalb eines Jahres beinahe verdoppelt.
Rund 48 Prozent müssen den Angaben zufolge ihr Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm reduzieren, 44 Prozent den Personalstand und 42 Prozent Maßnahmen im Rahmen der Sammlungspflege. 25 Prozent der an der Befragung teilnehmenden Museen geben an, ihre Sammlung künftig nicht mehr ausreichend restauratorisch betreuen zu können, 28 Prozent berichteten, im Jahr 2025 Erfahrungen mit politischer Einflussnahme gemacht zu haben. Dennoch werde das Verhältnis der Häuser zu den jeweils zuständigen Gebietskörperschaft überwiegend positiv beurteilt, hieß es in einer Aussendung.
(S E R V I C E - http://icom-oesterreich.at/kalender/icom-internationaler-museumstag-2026 ; https://icom.museum/en/news/museums-uniting-a-divided-world/ )
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