Nach Trumps Häme: NATO-Generalsekretär kommt nach Washington
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von AgenturenRutte reist zu Trump ins Weiße Haus
Bild: APA/APA/AFP/NICOLAS TUCAT
Nach heftigen Vorwürfen von US-Präsident Donald Trump gegen NATO-Verbündete wird Bündnis-Generalsekretär Mark Rutte zu einem Treffen im Weißen Haus erwartet. Bei dem Gespräch am Mittwoch in Washington wird es sicher auch um die heftige Kritik Trumps an der NATO gehen. Er hatte zunächst versucht, NATO-Verbündete dazu zu drängen, den USA bei der Sicherung der im Iran-Krieg zum Erliegen gekommenen Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormuz zu helfen.
Als die Hilfe ausblieb, überzog Trump die NATO mit Häme. Der US-Präsident hatte etwa gesagt, die NATO sei ein zahnloser Tiger. Er sei sehr enttäuscht. Der "Financial Times" hatte er gesagt, die NATO werde vor einer düsteren Zukunft stehen, sollten sie nicht bei der Sicherung der Meerenge helfen. Dem "Telegraph" sagte er, es stehe kaum noch zur Debatte, dass die Mitgliedschaft der USA nach dem Ende des Krieges überdacht werden müsse. Außerdem deutete er an, dass seine Anfrage ein "Test" für die NATO gewesen sei.
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