Neuzugang in Schönbrunn: Rotes Panda-Weibchen im Tiergarten
Veröffentlicht:
von AgenturenNeues Rotes Panda-Weibchen in Schönbrunn eingezogen
Bild: APA/APA/TIERGARTEN SCHÖNBRUNN/DANIEL ZUPANC
Tierischer Zuwachs im Tiergarten Schönbrunn: Ein Rotes Panda-Weibchen ist im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms im Zoo eingezogen. Das neun Monate alte Tier stammt aus dem Parco Faunistico La Torbiera in Italien, wie der Tiergarten am Donnerstag bekannt gab. "Das Rote Panda-Weibchen machte von Anfang an einen entspannten Eindruck. Nach seiner Ankunft hat es sich rasch eingelebt und schon bald Bambus gefressen", sagte Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck.
Das Zusammenleben seit März mit dem dort lebenden Männchen wirke laut Hering-Hagenbeck harmonisch. "Wir hoffen nun natürlich, dass die beiden künftig für Nachwuchs sorgen werden", so der Tiergartendirektor. Wer den tierischen Neuzugang beobachten will, müsse aber meist hoch nach oben blicken: Ähnlich wie sein männlicher Artgenosse hält sich das Weibchen besonders gerne in den Bäumen auf. Dort klettern und ruhen die beiden Roten Pandas regelmäßig, hieß es vom Zoo.
"Rote Pandas sind ausgezeichnete Kletterer. Ihre scharfen Krallen und behaarten Sohlen geben den Tieren sicheren Halt, während der buschige Schwanz ihnen dabei hilft, das Gleichgewicht zu halten", sagte Hering-Hagenbeck.
Rote Pandas sind an kühles Wetter gewöhnt
Die Tiere bewohnen ansonsten Gebirgs- und Bambuswälder im östlichen Himalaya und im Südwesten Chinas. Dort herrschen teils eisige Temperaturen. Die Roten Pandas sind mit ihrem dichten Fell daher gut an kühles Wetter angepasst. Deshalb stört sie auch das derzeit wechselhafte Frühlingswetter in Wien nicht.
"Das Männchen und das Weibchen sind einfach zu unterscheiden, das Weibchen hat eine deutlich hellere Gesichtszeichnung. Rote Pandas gelten leider als stark gefährdet. Besonders die Abholzung von Wäldern und Wilderei sind für den Rückgang dieser Tierart verantwortlich", sagte Rupert Kainradl, zuständiger Kurator im Tiergarten.
Nicht verwandt mit den Großen Pandas
Trotz der Namensgleichheit sind die Roten Pandas nicht näher mit den Großen Pandas verwandt. Die Tiere bilden ihre eigene Familie: die Katzenbären. Näher sind Rote Pandas etwa mit den Waschbären oder den Nasenbären verwandt, die wiederum zur Familie der Kleinbären gehören.
Mehr entdecken

Bisher keine Einigung
EU-Lohntransparenzgesetz: Österreich seit 100 Tagen säumig

Ab 2029
Neue Tuberkulose-Impfstoffe sollen Millionen Leben retten

Festnahme
Burgenländer erschlug Katze mit Rohrzange

Umbruch
Nations League-Auftakt: ÖFB-Kader mit neun neuen Gesichtern

Überblick
Neue E-Moped-Regeln ab 1. Oktober: Was dann gilt

Zum 21. Geburtstag
Nach verlorener Wette: Tom Kaulitz schenkt Stiefsohn Ferrari
