USA

Niederlage vor Gericht: Trump-Regierung scheitert mit Harvard-Klage

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von Quelle: APA, JOYN News

US-Präsident blitzt ab

Bild: APA/APA/AFP/JIM WATSON


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Die Trump-Regierung ist mit ihrer Klage gegen die Eliteuniversität Harvard vor Gericht gescheitert. Ein Bundesrichter entschied, dass die Vorwürfe wegen eines angeblich diskriminierenden Umgangs mit jüdischen Studierenden nicht ausreichend belegt wurden.

Ein US-Bundesrichter hat die Klage der Regierung von Präsident Donald Trump gegen die Harvard University abgewiesen. Richter Richard Stearns kam zu dem Schluss, dass die Regierung nicht ausreichend nachweisen konnte, dass die Universität gegen Vorgaben des US-Bürgerrechtsgesetzes verstoßen habe. Das Justizministerium hatte die Klage im März eingebracht.

Die Regierung warf Harvard vor, während pro-palästinensischer Proteste im Jahr 2024 auf dem Campus nicht ausreichend gegen antisemitisches und anti-israelisches Verhalten vorgegangen zu sein. Dadurch sei ein feindliches Umfeld für jüdische und israelische Studierende entstanden. Mit der Klage wollte Washington unter anderem erreichen, dass die Universität Fördergelder zurückzahlen muss und künftig keine weiteren Bundesmittel erhält.

Harvard wies die Vorwürfe zurück und erklärte, man nehme den Schutz jüdischer und israelischer Studierender sowie Mitarbeiter ernst. Die Universität habe bereits verschiedene Maßnahmen gegen Antisemitismus gesetzt. Die Entscheidung gilt als weiterer Rückschlag für die Trump-Regierung in ihrem Konflikt mit der renommierten Hochschule. Seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus gab es mehrere Versuche, Harvard unter Druck zu setzen, darunter die Kürzung von Bundesmitteln und Einschränkungen bei der Aufnahme internationaler Studierender. Diese Maßnahmen wurden jedoch bereits zuvor von Gerichten weitgehend gestoppt.

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