Ofner bezwingt Basilaschwili in 1. Madrid-Runde - Kraus out
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von AgenturenOfner kann mit seinem ersten Auftritt zufrieden sein
Bild: APA/APA/HELMUT FOHRINGER/HELMUT FOHRINGER
Sebastian Ofner hat wie 2025 beim ATP-Masters-1000-Turnier in Madrid die Auftakthürde gemeistert. Österreichs bester Tennisspieler setzte sich am Mittwoch gegen den georgischen Qualifikanten Nikolos Basilaschwili in einer ausgeglichenen Partie mit 7:6(5),7:6(0) durch. Beim dritten Hauptbewerbantreten bei dem mit über 8 Mio. Euro dotierten Event gelang zum zweiten Mal der Einzug in die 2. Runde. Für Sinja Kraus war gegen Karolina Pliskova (CZE) mit 6:2,1:6,4:6 Endstation.
Der dank Absagen ins Hauptfeld gerutschte 29-jährige Steirer kassierte gleich einmal ein Break, schlug allerdings sofort in Form eines Rebreaks zurück. In der Folge agierten beide Akteure bei ihren Service-Games größtenteils souverän, weshalb im Tiebreak die Entscheidung fallen musste. Dort zog Ofner schnell auf 5:0 davon und ließ sich auch von vier Punkten in Folge seines Gegners nicht aus der Bahn werfen. Basilaschwili konnte den ersten Satzball mit einem Ass noch abwehren, beim zweiten hatte der ÖTV-Akteur nach einer Grundlinien-Rallye nach 53 Minuten das bessere Ende für sich.
"Im Kopf gute Leistung"
Im zweiten Satz konnte Österreichs Nummer eins beim Stand von 4:5 zwei Satzbälle abwehren und mit einem Ass auf 5:5 stellen. Im Tiebreak ließ er dem 34-Jährigen keinen einzigen Punkt. Nach dem verwandelten Matchball waren wie auch schon öfter zuvor von einer kleineren Fangruppe "Ofi"-Sprechchöre zu hören. "Es war im Großen und Ganzen ein gutes Match, ich habe wenig zugelassen und die Tiebreaks sehr solide gespielt. Ich denke, dass es vor allem im Kopf eine gute Leistung war", resümierte Ofner.
Der entschied auch das zweite Duell mit dem Georgier nach einem Aufeinandertreffen 2017 in Kitzbühel für sich. Als nächster Gegner wartet der als Nummer 25 gesetzte Argentinier Tomas Martin Etcheverry. Das bisher einzige Match der beiden hat der Weltranglisten-83. 2023 in Bastad für sich entschieden. Der 26-jährige Rio-de-Janeiro-Turniersieger ist als Nummer 29 der Welt allerdings in der klaren Favoritenrolle. "Es wird ein zaches, toughes Match, aber es ist sicherlich alles drinnen", sagte Ofner.
Die am rechten Oberschenkel bandagierte Kraus nahm den Schwung nach der erfolgreich gemeisterten Qualifikation zuerst mit und sicherte sich den ersten Satz deutlich mit 6:2. Zu Beginn des zweiten Satzes schwächelten beide Akteurinnen beim Service gehörig. Kraus stellte nach fünf abgewehrten Breakbällen auf 1:0, verabsäumte es dann aber, bei sieben vergebenen Chancen auf 2:0 zu stellen. Das war der Anfang vom Ende. Pliskova nutzte ihre vierte Chance zum Break auf 2:1 und gab danach kein Game mehr ab. Im dritten Satz lief es zuerst auf eine klare Sache hinaus, Kraus kämpfte sich aber noch auf 4:5 zurück, musste dann aber ihren Aufschlag abgeben. Die ehemalige Weltranglistenerste behielt so die Oberhand.
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