Palästinenser: Tote bei israelischem Angriff im Gazastreifen

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von Agenturen

Kein Ende der Gewalt im Gazastreifen (Archivbild)

Bild: APA/APA/AFP/EYAD BABA


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Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind palästinensischen Angaben zufolge mindestens fünf Menschen getötet worden. Eine israelische Drohne habe am Dienstag eine Rakete auf Bewohner des Flüchtlingslagers Maghasi abgefeuert, teilten Sanitäter mit. Die Bewohner hätten sich einer von Israel unterstützten und mit der herrschenden Hamas verfeindeten Palästinenser-Miliz entgegengestellt. Die Miliz habe versucht, in ein Gebiet östlich des Lagers einzudringen.

Bei dem Vorfall habe es auch mehrere Verletzte gegeben. Das israelische Militär nahm zunächst nicht dazu Stellung. Die Armee kämpft seit dem Hamas-Überfall auf Israel im Oktober 2023 gegen die radikalen Islamisten im Gazastreifen.

In den vergangenen Wochen haben dort die Vorstöße bewaffneter Gruppen, die von Israel unterstützt werden, zugenommen. Laut den Anführern dieser Milizen ist das Ziel, die Hamas zu stürzen. Die Hamas wiederum bezeichnet die Milizen als israelische Kollaborateure. Die Gewalt im Gazastreifen hält an, obwohl im Oktober unter Vermittlung von US-Präsident Donald Trump eine Waffenruhe vereinbart worden war. Israel und die Hamas stecken in indirekten Verhandlungen über die Umsetzung der zweiten Phase des Abkommens fest. Diese sieht die Entwaffnung der Hamas sowie den Abzug der israelischen Armee vor.

Seit Beginn der Waffenruhe kontrolliert Israel mehr als die Hälfte des Gazastreifens, während die Hamas nur noch einen schmalen Küstenstreifen beherrscht. Den palästinensischen Gesundheitsbehörden zufolge wurden seit Inkrafttreten der Feuerpause rund 900 Palästinenser bei israelischen Angriffen getötet. Die Behörden unterscheiden bei ihren Zahlen nicht zwischen Zivilisten und Kämpfern. Im selben Zeitraum seien vier israelische Soldaten von Extremisten getötet worden, teilte das Militär mit.

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