Papst Leo XIV. in Äquatorialguinea erwartet
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von AgenturenPapst Leo XIV. befindet sich auf einer elftägigen Afrika-Reise
Bild: APA/APA/AFP/ALBERTO PIZZOLI
Papst Leo XIV. wird am Dienstag zur letzten Station seiner elftägigen Afrika-Reise in Äquatorialguinea erwartet. Das Land in Westafrika hat knapp zwei Millionen Einwohner. Davon sind zwei Drittel katholischen Glaubens. Präsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo ist seit einem Staatsstreich 1979 im Amt - länger als jedes andere Staatsoberhaupt der Welt. Zusammen mit seiner Familie kontrolliert er Politik und Einnahmen des ölreichen Landes. Die Opposition wird unterdrückt.
Der Besuch fällt mit dem ersten Todestag von Leos Vorgänger zusammen: Der argentinische Papst Franziskus starb am 21. April vergangenen Jahres im Alter von 88 Jahren. Im Vatikan wird mit einer Messe an ihn erinnert. Erwartet wird, dass auch Leo auf den Jahrestag eingehen wird. Der 70-jährige US-Amerikaner, der auch die peruanische Staatsbürgerschaft besitzt, steht seit Mai an der Spitze von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken.
Im Juni nach Spanien
Leo beginnt seinen Besuch in Äquatorialguinea in der auf einer Insel gelegenen Metropole Malabo, die bis vor kurzem auch Hauptstadt des Landes war. Zu Beginn des Jahres wurde die Hauptstadt jedoch nach Ciudad de la Paz aufs Festland verlegt. Dort leben auch die meisten Einwohner. Zuvor war der Pontifex bei der bislang längsten Reise seiner Amtszeit in Algerien, Kamerun und Angola. Im Juni will er nach Spanien kommen.






