Potapova erspielt sich Duell mit Gauff, Blitzaus von Grabher

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von Agenturen

Potapova bekommt es nun mit Gauff zu tun

Bild: APA/APA/BARBARA GINDL/BARBARA GINDL


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Nach Startschwierigkeiten in ihrer Partie gegen Katie Boulter hat Anastasia Potapova am Donnerstag noch sicher die dritte Runde der French Tennis Open erreicht. Österreichs favorisierte Nummer eins setzte sich nach 2:06 Stunden mit 5:7,6:4,6:2 durch und bekommt nun mit Titelverteidigerin Coco Gauff zu tun. Für Julia Grabher war der Arbeitstag hingegen schon nach 19 Minuten beendet. Die Vorarlbergerin gab mit gesundheitlichen Problemen auf.

Gegen die klare Favoritin Amanda Anisimova strich die 29-jährige Grabher nach 0:6 die Segel, weil sie sich nicht mehr fit genug fühlte, um die Partie fortzusetzen. U.a. wurde ihr am Platz der Blutdruck gemessen, danach entschied sich Österreichs Nummer vier, das Duell mit der Wimbledon- und US-Open-Finalistin des Vorjahres nicht wiederaufzunehmen.

Grabher, die am Montag noch souverän die Slowakin Rebecca Sramkova mit 6:2,6:2 eliminiert hatte, vermutete nach dem Kurzauftritt eine Grippeinfektion. Sie habe zwei Tage lang krank das Bett gehütet, habe es dann aber doch versuchen wollen. Nach dem medizinischen Check am Ende des ersten Satzes, in dem sie lediglich sechs Punkte machte, habe sie sich aber alles andere als wohl gefühlt und das Spiel abgegeben, erklärte die Nummer 121 der Welt. Grabher will sich nun eine Woche auskurieren, ehe sie wieder ins Geschehen eingreift.

Potapova nun vor Highlight

Potapova darf sich hingegen auf ein absolutes Topduell freuen. Auf die Neo-Österreicherin wartet mit Gauff die Siegerin des Vorjahres, die 2022 auch im Finale des Sand-Klassikers stand und mit den US Open 2023 einen zweiten Major-Triumph zu Buche stehen hat. Einen ähnlichen Start wie am Donnerstag darf sich die an 28. Stelle gesetzte Potapova dann aber nicht leisten. Gegen Boulter brauchte sie einen ganzen Satz, um ins Spiel zu finden. Gauff gab ihrerseits gegen die Ägypterin Mayar Sherif beim 6:3,6:2 keinen Satz ab. "Es war heute nicht einfach, ich habe einen Satz gebraucht, um mich den Bedingungen anzupassen", sagte Potapova. "Das Vertrauen in mein Spiel wächst mit jedem Tag."

Potapova betritt mit dem Spiel gegen die Weltranglistenvierte Gauff kein Neuland. Bereits viermal standen sich die beiden gegenüber, nur die beiden ersten konnte Gauff für sich entscheiden. Zuletzt ging zweimal Potapova als Siegerin vom Platz, beim jüngsten Duell setzte sie sich 2023 auf Sand in Stuttgart mit 6:2,6:3 durch. "Sie hat sich seitdem verbessert, ich aber auch. Ich bin aufgeregt. Ein Schlüssel wird sein, den Plan einzuhalten. Ich habe herausgefunden, was ihr nicht liegt", meinte Potapova.

Oberleitner im Doppel weiter, Miedler im Mixed

Eine Erfolgsmeldung gab es indes für Neil Oberleitner im Doppel. Mit seinem tschechischen Partner Petr Nouza setzte sich der 26-jährige Wiener in der ersten Runde gegen die an 13. Stelle gesetzte französische Paarung Theo Arribage/Albano Olivetti mit 7:6(2),7:6(6) durch. In der zweiten Runde warten die Belgier Zizou Bergs/Raphael Collignon. Im Mixed schaffte Lucas Miedler mit seiner norwegischen Partnerin Ulrikke Eikeri dank eines 7:5,6:3 gegen Tiantsoa Rakotomanga Rajaonah/Arthur Reymond aus Frankreich den Einzug ins Achtelfinale.

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