Prozess gegen Ex-FPÖ-Mandatar um Fluchthilfe für Marsalek
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von AgenturenProzess in Verbindung mit Causa Marsalek in Wiener Neustadt
Bild: APA/APA/THEMENBILD/ALEX HALADA
Wegen mutmaßlicher Fluchthilfe für den Ex-Wirecard-Vorstand Jan Marsalek steht der ehemalige FPÖ-Nationalratsabgeordnete Thomas Schellenbacher am Freitag in Wiener Neustadt vor Gericht. Angeklagt ist der 61-Jährige wegen Begünstigung. Er soll geholfen haben, dass Marsalek von Bad Vöslau (Bezirk Baden) nach Belarus fliegen konnte. Schellenbacher wird sich nicht schuldig bekennen, teilte die Verteidigung auf Anfrage mit. Die Einzelrichterverhandlung ist für einen Tag anberaumt.
Schellenbacher soll der Anklage zufolge einen Charterflug für den 19. Juni 2020 von Bad Vöslau nach Minsk gebucht und dessen Abwicklung organisiert und überwacht haben. Damit soll er laut der Staatsanwaltschaft Marsalek der strafrechtlichen Verfolgung durch die Behörden entzogen haben. Nach Ansicht der Verteidigung ist bereits der objektive Tatbestand nicht erfüllt, weil am Tag des Fluges "keine Strafverfolgung" gegen Marsalek stattgefunden habe, teilte Rechtsanwalt Reinhard Berger mit, der den Angeklagten gemeinsam mit Marc Gollowitsch und Farid Rifaat juristisch vertritt.
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