SPÖ-Herr will rasch "Wasser-Maßnahmen"

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Julia Herr bei einer Parlamentsrede

Bild: APA/APA/HELMUT FOHRINGER/HELMUT FOHRINGER


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Das trockenste Frühjahr seit Messbeginn lässt bei der SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr die Alarmglocken schrillen. Vom ÖVP-Klimaminister Norbert Totschnig fordert sie eine rasche Umsetzung der im Regierungsprogramm vorgesehenen Maßnahmen zur Absicherung der Wasserversorgung. Dazu zählt neben dem weiteren Ausbau kostenloser Trinkwasserangebote die Einführung eines zentralen Wasserentnahmeregisters: "Wir wollen wissen, in welchen Regionen wie viel Wasser wofür verbraucht wird."

Damit könne man im Fall einer Versorgungskrise besser planen und steuern. Das Register soll große Verbraucher und "Globalposten" beinhalten, aber keine Privathaushalte. Außerdem brauche es einen gesetzlich abgesicherten Vorrang der Trinkwasserversorgung bei Nutzungskonflikten sowie ein klares Bekenntnis zu Wasser als öffentlichem Gut. "Wir sind gegen jede Privatisierung von Wasser", betonte Herr. Darüber hinaus müsse der Trinkwassersicherungsplan weiterentwickelt werden.

Weiter kein Klimagesetz

Die Trockenheit zeige laut Herr auch wieder einmal klar, wie wichtig ein rascher Beschluss eines wirksamen Klimagesetzes in Österreich wäre. "Die aktuelle Trockenheit in Österreich führt uns wieder einmal vor Augen, wie abhängig wir von einem gesunden Klima und einer intakten Umwelt sind", pochte Herr auf eine rasche Umsetzung der im Regierungsprogramm festgehaltenen Maßnahmen.

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