Spurs verkürzen gegen Knicks im NBA-Finale

Veröffentlicht:

von Agenturen

Wembanyama bejubelt Sieg

Bild: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AL BELLO


- Anzeige -
- Anzeige -

Angeführt von Victor Wembanyama haben die San Antonio Spurs dem großen Druck im Finale der nordamerikanischen Basketballliga NBA standgehalten und in New York den ersten Sieg gegen die Knicks geholt. Durch das 115:111 im Madison Square Garden verkürzte das Team um den französischen Star am Montag in der "best of seven"-Serie auf 1:2. Die Spurs verhinderten damit eine mögliche Meisterschaftsentscheidung schon im kommenden Spiel in New York.

Donald Trump, der nach Angaben der Liga als erster amtierender US-Präsident ein Spiel bei einem NBA-Finale besuchte, sah eine Partie mit großer Dramatik, die bis zur Schlusssekunde spannend blieb. Trump, der am Sonntag seinen 80. Geburtstag feiert, war zuvor beim Abspielen der Nationalhymne salutierend auf den Bildschirmen eingeblendet worden und ausgebuht und ausgepfiffen worden. Er gilt seit vielen Jahren als echter Knicks-Fan.

Die Spurs gaben zwischenzeitlich einen Zwölf-Punkte-Vorsprung aus der Hand, die Knicks führten ihrerseits mit sieben Zählern. Am Ende aber setzten sich die Gäste durch. Wembanyama kam auf 32 Punkte, 8 Rebounds und 6 Vorlagen. "Wir hatten mehr Kontrolle. Wir haben weniger Fehler gemacht, weniger Ballverluste gehabt", sagte Wembanyama im US-Fernsehen. "Wir haben besser kommuniziert in der Abwehr und waren früher dran." Durch den Sieg beendeten die Spurs die Serie der Knicks, die zuvor 13 Play-off-Spiele en suite gewonnen hatten.

NBA-Geschichte spricht gegen Spurs

Die NBA-Geschichte spricht dennoch gegen die Spurs: Noch nie hat ein Team nach zwei Heimniederlagen zum Auftakt der Finals noch den Titel geholt. Zumindest verhinderten die Texaner aber einen 0:3-Rückstand - ein solcher wurde in keiner Play-off-Runde jemals von einem NBA-Team noch gedreht.

Im Schnitt mehr als 7.500 US-Dollar hatten Fans nach Angaben von ESPN auf den Tisch gelegt, um beim ersten Finalspiel in New York seit jener verlorenen Serie vor 27 Jahren dabei zu sein. Zwei Tickets für Plätze direkt am Spielfeldrand wurden sogar für insgesamt eine Million US-Dollar (rund 866.000 Euro) versteigert. Die Knicks hoffen auf den ersten Titel seit 1973.

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr entdecken