Fußball
Pirlo aus dem Rennen: Italien sucht weiter nach Teamchef
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von Quelle: APA, JOYN NewsPirlo wird nicht italienischer Teamchef
Bild: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/VINCENT CARCHIETTA
Andrea Pirlo wird nicht neuer Teamchef der italienischen Nationalmannschaft. Der Weltmeister von 2006 zog sich nach der Kritik an seiner Zusammenarbeit mit einem russischen Wettanbieter aus dem Kandidatenkreis zurück. Die Turbulenzen könnten nun auch personelle Folgen im Verband haben.
Das Wichtigste in Kürze
Andrea Pirlo ist kein Kandidat mehr als Teamchef Italiens und reagiert auf die Debatte um seine Russland-Kontakte.
Der Weltmeister von 2006 verteidigt seine Zusammenarbeit mit einem russischen Sponsor als rein geschäftlich.
Warum nun auch Paolo Maldini seinen Posten räumen könnte, liest du im Artikel.
Andrea Pirlo hat bestätigt, dass er nicht länger als Kandidat für den Posten des italienischen Nationaltrainers zur Verfügung steht. Der frühere Weltklasse-Mittelfeldspieler äußerte sich auf Instagram zu den Diskussionen rund um seine Zusammenarbeit mit dem russischen Wettanbieter Fonbet und erklärte, die öffentliche Debatte in den vergangenen Tagen mit "großer Bitterkeit" verfolgt zu haben.
Pirlo verteidigte die Kooperation als rein kommerzielle Vereinbarung aus seiner Zeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Politische Motive wies der 47-Jährige entschieden zurück. Zuletzt hatte seine Teilnahme an einer Autogrammstunde in Moskau zusätzlich für Kritik gesorgt. Nach dem Rückzug Pirlos gelten nun Roberto Mancini und Antonio Conte als mögliche Kandidaten für die vakante Position des Teamchefs.
Maldini zieht offenbar Konsequenzen
Die Entwicklungen rund um Pirlo sorgen offenbar auch für Unruhe im italienischen Fußballverband. Medienberichten zufolge verlässt Paolo Maldini seinen erst vor kurzem angetretenen Posten als Technischer Direktor bereits wieder. Auch sein Berater Leonardo soll den Verband verlassen.
Wie Sky Italia berichtet, informierten Maldini und Leonardo Verbandspräsident Giovanni Malago über ihre Entscheidung. Eine offizielle Bestätigung stand zunächst noch aus. Maldini hatte sich intern für die Verpflichtung seines ehemaligen Teamkollegen Pirlo eingesetzt. Damit gerät der geplante Neustart des italienischen Fußballs erneut ins Stocken, nachdem die Squadra Azzurra die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft zum dritten Mal in Folge verpasst hatte.
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