St. Pöltens Frauen im Hit bei Austria zum Siegen verdammt

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Austria mit breiter Brust ins Meisterschaftsfinale

Bild: APA/APA/TOBIAS STEINMAURER/TOBIAS STEINMAURER


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Mit dem Schlager zwischen Meister SKN St. Pölten und Tabellenführer Austria Wien am Sonntag (12.45 Uhr/live ORF Sport +) hebt die Meistergruppe der Frauenfußball-Bundesliga an. Der Druck liegt beim Titelverteidiger, der im Falle einer Niederlage fünf Runden vor Schluss neun Punkte zurückläge. "Wir müssen dieses Spiel wie ein Finale angehen", betonte SKN-Coach Laurent Fassotte. Man wisse, dass es "nahezu unmöglich werden wird, wenn wir in diesem Spiel Punkte liegen lassen".

In der Vorsaison vermochte der SKN St. Pölten den Angriff noch abzuwehren, heuer scheint der Kampf verloren. Beide direkten Duelle konnte die Austria mit 1:0 bzw. 2:1 für sich entscheiden, die Favoritenrolle am Sonntag liegt klar bei Violett. "Die Konstanz der Leistungen, die wir in der Saison schon gezeigt haben, spricht für uns. In den entscheidenden Spielen waren wir immer da", sagte Austria-Coach Stefan Kenesei, dessen Verein den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte anstrebt und im Cup-Finale gegen Red Bull Salzburg am 14. Mai die Chance auf das Double hat.

St. Pölten braucht im Saisonfinish also einen Leistungsturbo, Fassotte glaubt daran. "Auch wenn viele denken, dass es für uns nicht mehr möglich ist, wollen wir es noch möglich machen", erklärte der Belgier. Hoffnung gibt dem 48-Jährigen, der Ende Oktober von Lisa Alzner übernommen hatte, eine Leistungssteigerung im Frühjahr. "Viele kennen das gar nicht, nicht der Gejagte zu sein, aber ich finde, das ist überhaupt kein Nachteil", meinte SKN-Offensivspielerin Carina Brunold. "Wir werden als Team hoffentlich performen und am Sonntag dann überzeugen und die drei Punkte mitnehmen."

Sturm und Salzburg um Platz drei

Sturm Graz, in der Vorsaison Dritter, will auch heuer wieder dort landen. Am Samstag (14.00) wartet das Gastspiel beim direkten Konkurrenten Red Bull Salzburg. "Der dritte Platz ist definitiv unser Ziel", stellte Abwehrspielerin Sophie Maierhofer klar. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf die Salzburgerinnen, die im vergangenen Sommer aus dem FC Bergheim hervorgegangen waren und das Erreichen der Meistergruppe schon als Erfolg abhaken dürfen. "Wir wollten uns etablieren, und dass das so gut klappt, damit sind wir überaus zufrieden", sagte Kapitänin Lucia Orkic.

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