Startschuss für das Song-Contest-Finale in Wien

Veröffentlicht:

von Agenturen

Vorjahressieger JJ lieferte den spektakulären Kickoff fürs Finale

Bild: APA/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUTH


- Anzeige -
- Anzeige -

Das lange Warten hat ein Ende: Pünktlich um 21 Uhr ist Samstagabend das Finale des 70. Eurovision Song Contest in Wien gestartet. Der Auftakt gehörte dabei Vorjahressieger JJ, dessen Bühnenschiffchen zunächst auf eine imaginäre Reise durchs Land geschickt wurde, bevor es in der Stadthalle landete, wo der Sänger die traditionelle Flaggenparade der Teilnehmeracts mit seinem "Wasted Love" rahmen durfte - inklusive aufwendiger Tanz- und Artistikchoreografie.

Damit beginnt bereits das große Zittern für Fans und Favoriten, wurde doch auch das Voting für die diesjährige Ausgabe schon geöffnet. Mit den besten Siegaussichten geht nach wie vor das finnische Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen mit seinem dramatischen Geigenduett "Liekinheitin" in den Abend, wobei sich Australiens Popdiva Delta Goodrem mittlerweile zur ersten Verfolgerin gemausert hat. Vielleicht liefert ihr Bombastpop "Eclipse" die große Überraschung des Abends. Die Durchstarterin der vergangenen Stunden ist allerdings die Bulgarin Dara mit ihrer Wuchtnummer "Bangaranga", die das Feld von hinten aufräumte und sich mittlerweile auf den letzten Platz am Stockerl vorgearbeitet hat, während Publikumsliebling Akylas ("Ferto") auf Platz 4 abgerutscht ist. Aber nicht zuletzt JJs Sieg im Vorjahr hat gezeigt, dass man diesen Prognosen nicht immer trauen kann.

Insofern bleibt auch Hoffnung für Österreichs Kandidaten Cosmó, der mit seinem "Tanzschein" am Ende des Klassements eingeordnet wird. Lässt man dem Rest des Feldes den Vortritt, darf man sich immerhin als guter Gastgeber rühmen. In jedem Fall ein Gewinner ist die Bühne in der Stadthalle, die sich über diese Woche extrem wandelbar präsentierte und wahre Lichtfestspiele für die Inszenierungen der einzelnen Songs zuließ, was für eine gelungene Show vor Ort wie auch vorm Bildschirm sorgte.

Stargespicktes Medley aus 70 Jahren ESC

Neben den 25 Songs darf sich das ESC-Publikum in den nächsten Stunden auch auf ein stargespicktes Medley freuen, für das etwa Song-Contest-Legenden wie Lordi, Alexander Rybak, Ruslana oder Verka Serduchka sich durch das 70 Jahre umfassende Oeuvre des Bewerbs singen werden. Ein weiterer Höhepunkt kommt vom heimischen Electroswinger Parov Stelar, der als Intervalact mit seinem neuen Song "Black Lilies" das Warten auf das vom Moderationsduo Victoria Swarovski und Michael Ostrowski zu verkündende Endergebnis verkürzen soll und dafür eine ganz besondere Performance angekündigt hat.

(S E R V I C E - www.eurovision.com )

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr entdecken