Straka spielte seine beste Masters-Runde

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Sepp Straka mit einer guten Runde am Moving Day

Bild: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/MADDIE MEYER


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Österreichs Golfstar Sepp Straka hat sich beim Masters in Augusta/Georgia etwas nach vorne gearbeitet. Der gebürtige Wiener spielte am Moving Day beim ersten Majorturnier 2026 eine 69er-Runde und schob sich mit 2 unter Par (214 Schläge) auf Rang 29. Für Straka war es die bisher beste Masters-Runde seiner Karriere beim fünften Antreten im Augusta National GC. Rory McIlroy verspielte seinen klaren Vorsprung und geht gleichauf mit Cameron Young als Führender in den Schlusstag.

Dem Nordiren McIlroy gelang auf dem traditionsreichen Kurs im US-Bundesstaat Georgia nach seinen überragenden ersten beiden Tagen nur eine 73er-Runde. Mit elf Schlägen unter Par liegt er nun gleichauf mit dem US-Amerikaner Young und nur noch einen Schlag vor dessen Landsmann Sam Burns. Dahinter reiht sich das Feld auf, nachdem McIlroy nach der Halbzeit noch mit sechs Schlägen Vorsprung geführt hatte.

"Viele Jungs haben morgen eine Chance", sagte McIlroy, "ich weiß, dass ich besser spielen muss, wenn ich gewinnen will. Heute lief es nicht so richtig." Neben Young spielte an Tag drei beim Masters auch der Weltranglistenerste Scottie Scheffler eine überragende 65er-Runde und liegt nun auf Platz sieben nur noch vier Schläge zurück. Dem viertplatzierten Iren Shane Lowry gelang als erstem Golfer der Geschichte sein zweites Hole-in-one beim Masters.

Titelverteidigung von McIlroy wäre historisch

Titelverteidiger McIlroy zeigte ungeahnte Schwächen, landete in den Bäumen und im Wasser. Der 36-Jährige startete direkt mit einem Bogey, also einem Schlag über Par, und hatte dann vor allem an Loch elf große Probleme, an dem ihm der Ausflug ins Wasser und ein Doppelbogey unterlief.

Spätestens da war die größte Führung nach Tag zwei in der Masters-Historie dahin. Nach Loch 13 waren Young und Burns mit McIlroy gleichauf. Und der Kampf um das grüne Jackett war wieder völlig offen. Bisher gelang eine Titelverteidigung lediglich Jack Nicklaus (1965/66), Nick Faldo (1989/90) und Tiger Woods (2001/02). McIlroy könnte aus dem Titelverteidiger-Trio am Sonntag ein Quartett machen.

Starker Start von Straka

Der 32-Jährige Straka startete nach einer 73 und 72 an den Vortagen diesmal mit Schlaggewinnen auf den Bahnen zwei und drei ausgezeichnet in die Runde. Nach einem weiteren Birdie auf der 10 verschob Straka zu Beginn der berüchtigten Amen Corner am elften Loch einen Putt, was ein Bogey zur Folge hatte. Der Weltranglisten-13. schlug auf der 13 mit einem Birdie zurück, kassierte auf der 17 nach einem vermeidbaren Puttfehler ein Bogey und beendete den Tag sehenswert mit einem Schlaggewinn. Für Straka war es im Golf-Heiligtum erst die fünfte Runde unter Platzstandard und die erste unter 70 überhaupt.

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