Suchaktion nach Sechsjähriger in Wien-Liesing erfolgreich
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von AgenturenAuch Polizeidiensthunde waren an der Suche beteiligt
Bild: APA/APA/THEMENBILD/FLORIAN WIESER
Ein sechsjähriges autistisches Mädchen ist am Donnerstagnachmittag in Wien-Liesing seinen Eltern in einem unbeobachteten Moment davongerannt. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich gab es den großen Schreckmoment für die Eltern gegen 16.00 Uhr im Bereich Bickgasse/Breitenfurter Straße. Sie verständigten sofort den Polizeinotruf, eine großangelegte Suchaktion wurde eingeleitet, nicht zuletzt deshalb, weil es zu einem Fluss - der Liesing - nicht weit war. Das Kind ist wohlauf.
Die Eltern informierten die Beamten, dass das Mädchen sehr naturverbunden sei, einen Hang zu Blumen habe und sich daher in einem Park befinden könnte. An der Suchaktion beteiligten sich Kräfte der Stadtpolizeikommanden Meidling und Liesing, der Polizeidiensthundeeinheit sowie der Bereitschaftseinheit. Darüber hinaus kamen eine Drohne und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Passanten entdeckten Mädchen
Zunächst wurden die Straßen in der Nähe sowie Wohnhaus- und Parkanlagen abgesucht, ohne Ergebnis. So wurde die Suche ausgeweitet. Ein Polizeidiensthund nahm die Fährte des Kindes auf, die entlang des Flusses Liesing in Richtung Bahnhof Liesing führte. Dort verlor sich die Spur jedoch.
Rund zweieinhalb Stunden später wurden Passanten in der Anton-Baumgartner-Straße auf die Sechsjährige aufmerksam und verständigten den Polizeinotruf. Das Mädchen wurde wohlbehalten an seine Eltern übergeben. Dittrich zufolge war das Kind sichtlich erleichtert, seine Erziehungsberechtigten wiederzusehen. Wo die Sechsjährige unterwegs war und warum sie davongerannt war, ließ sich bisher nicht rekonstruieren.






