Tote bei neuen israelischen Angriffen auf Gaza-Stadt
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von AgenturenHamas verschob Verhandlungen
Bild: APA/APA/AFP/BASHAR TALEB
Bei neuen israelischen Angriffen auf den Gazastreifen sind nach Zivilschutz-Angaben am Donnerstag mindestens acht Menschen getötet worden. Die israelische Luftwaffe habe im Morgengrauen mehrmals Gaza-Stadt angegriffen, sagte Zivilschutzsprecher Mahmud Bassal der Nachrichtenagentur AFP. Es habe mindestens acht Todesopfer gegeben. Nach Krankenhausangaben wurden zudem mindestens 15 Menschen verletzt.
Zwischen Israel und der den Gazastreifen kontrollierenden palästinensischen Terrororganisation Hamas gilt eigentlich seit Oktober vergangenen Jahres eine Waffenruhe. Beide Seiten werfen sich immer wieder Verstöße vor.
Hamas verschob Verhandlungen auf Sonntag
Die Hamas verschob unterdessen die eigentlich für Mittwoch geplanten Gespräche mit Vermittlern in Ägypten über die Waffenruhe im Gazastreifen auf Sonntag. Die Hamas und die palästinensischen Fraktionen würden "voraussichtlich am kommenden Samstag in Kairo mit Konsultationsgesprächen beginnen", erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Hamas-Kreisen. Anschließend sollten dann am Sonntag die Gespräche mit den Vermittlern stattfinden.
Die Hamas und ihre Verbündeten hatten mit ihrem Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 den Krieg im Gazastreifen ausgelöst. Bei Massakern an dem Tag töteten die Islamisten mehr als 1.220 Menschen, 251 Opfer verschleppten sie als Geiseln in den Gazastreifen. Israel startete als Reaktion darauf massive Angriffe auf den Gazastreifen. In den zwei sich anschließenden Kriegsjahren wurden nach nicht überprüfbaren Hamas-Angaben mehr als 70.000 Palästinenser getötet.
Eine maßgeblich von den USA vermittelte Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ist seit Oktober 2025 in Kraft. Beide Seiten werfen sich immer wieder Verstöße vor. Die derzeit laufende zweite Phase des Abkommens sieht vor, dass die Hamas ihre Waffen abgibt. Dies ist bisher nicht geschehen.
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