"Tutto Gas" mit positiver Bilanz seitens der Stadt Lignano

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von Agenturen

"Tutto Gas" zieht jährlich zehntausende Feiernde nach Lignano

Bild: APA/APA/THEMENBILD/FMT-PICTURES


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Die Adria-Badeortschaft Lignano in Friaul hat nach dem Pfingstwochenende eine positive Bilanz gezogen. Die Feiern mit Beteiligung österreichischer Jugendlicher sind demnach ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Die Arbeiter der Müllentsorgungsgesellschaft waren am Montagfrüh im Einsatz, um die Straßen von Flaschen und Plastikbechern zu säubern. Spuren der nächtlichen Partys seien verschwunden, hieß es aus der Gemeinde.

Zehntausende Kurzurlauber waren am Pfingstwochenende an der Oberen Adria eingetroffen, unter ihnen rund 20.000 Österreicherinnen und Österreicher. Viele von ihnen wollten unter dem Motto "Tutto Gas" Partys feiern.

Keine Krankenhausbehandlungen nicht erforderlich

Zentrum der Feierlichkeiten war auch am Sonntagabend der Hauptplatz Piazza della Fontana, wo es zu einigen Polizeieinsätzen kam. Die Behörden meldeten Vorfälle im Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum, kleinere Diebstähle, Schlägereien und Fälle von Ruhestörung. Auch in Wohngebieten nahe der Partymeile kam es zu Spannungen. Dort sollen Glasflaschen von Balkonen geworfen worden sein. Die Polizei griff mehrfach ein, um die Lage zu beruhigen.

Trotz der Vorfälle zog die Stadtverwaltung eine insgesamt positive Bilanz. Der Sicherheitsbeauftragte Alessio Codromaz erklärte, die Situation sei im Vergleich zu früheren Pfingstwochenenden besser kontrollierbar gewesen. Die Einsätze standen überwiegend im Zusammenhang mit Alkoholkonsum oder Auseinandersetzungen. Krankenhausbehandlungen waren nach Behördenangaben nicht erforderlich.

Trotz des zum Großteil ruhigen Verlauf des Pfingstwochenende fehlte es nicht an Diskussionen unter den Einheimischen. "Auch dieses Jahr ist es zur Barbareninvasion gekommen. Die Gewinne bleiben bei den Lokalbetreibern, die Schäden trägt die Gemeinde Lignano: Ein fragwürdiges Geschäft", kommentierte eine Einwohnerin auf Facebook.

Zusätzliche Maßnahmen bei Rückreise

Für Pfingstmontag - der erste größere Rückreise-Tag - sind zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen vorgesehen. Geplant sind mehr Personal zur Verkehrslenkung sowie ein Pannendienst auf der Autobahn A23 Udine-Tarvisio. Da für Schwerfahrzeuge in Österreich ein Fahrverbot gilt, wurden außerdem zusätzliche Parkmöglichkeiten am Grenzterminal Pontebba sowie im Industriegebiet von Amaro eingerichtet.

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