U-Ausschuss mit Chefinspektor und Staatsanwältin
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von AgenturenDiese Woche kommen wieder vier Auskunftspersonen in den U-Ausschuss
Bild: APA/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUTH
Der Untersuchungsausschuss zur Causa Christian Pilnacek beschäftigt sich weiterhin mit Ermittlerinnen und Ermittlern. Zunächst kommt am Dienstag ein Chefinspektor zu Wort, der beim Landeskriminalamt Niederösterreich mit dem Tod des ehemaligen Justiz-Sektionschefs befasst war, danach eine Staatsanwältin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Wegen Christi Himmelfahrt am Donnerstag beginnt der U-Ausschuss diese Woche einen Tag früher als üblich.
Schon in früheren Befragungen hatten diverse Polizistinnen und Polizisten ihre Arbeit verteidigt. Die FPÖ, die den U-Ausschuss eingesetzt hat, vermutet ja politische Einflussnahme auf die Ermittlungen. Ein Thema im U-Ausschuss war vergangene Woche etwa, dass Beamte Pilnaceks Handy seiner Witwe ausgehändigt hatten. Das hatte mittlerweile eingestellte Ermittlungen der WKStA wegen Amtsmissbrauchs zur Folge.
Später wurde der Fall der Staatsanwaltschaft Krems entzogen und an jene in Eisenstadt übergeben - laut Oberstaatsanwaltschaft Wien, weil wegen Medienberichten der Anschein einer Befangenheit entstanden war. Die Staatsanwaltschaft Krems steht am Mittwoch im Zentrum des U-Ausschusses, werden doch deren Leiterin Susanne Waidecker sowie die fallführende Staatsanwältin befragt.
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