Umstrittene Pläne für Trump-Bogen in Washington eingereicht

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von Agenturen

In diesem Bereich beim Licoln-Denkmal will Trump den Bogen bauen

Bild: APA/APA/AFP/MANDEL NGAN


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Die US-Regierung hat laut Präsident Donald Trump Entwürfe und Pläne für einen geplanten Triumphbogen bei der zuständigen Kommission eingereicht. Der "GRÖSSTE und SCHÖNSTE Triumphbogen, den es weltweit geben wird" – so beschreibt der Republikaner sein nächstes Herzensprojekt – solle eine "wunderbare Bereicherung" für die Hauptstadtregion werden, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Kritiker warnen vor immensen Kosten.

Den Plänen zufolge, die die Commission of Fine Arts hochgeladen hat, soll der Triumphbogen gut 76 Meter hoch sein. Der Pariser Arc de Triomphe, einer der bekanntesten Bauten dieser Art in der Neuzeit, der 1836, als Frankreich noch ein Königreich war, fertiggestellt wurde, misst rund 50 Meter. Geplant ist das Bauwerk am Rande des Hauptstadtbezirks District of Columbia auf einem Kreisverkehr, von dem aus die Arlington Memorial Bridge zum Lincoln Memorial führt.

Der "Washington Post" zufolge sollen Architekturexperten Kritik an der Höhe des geplanten Bogens geäußert haben, weil er sich nicht in das Bild der umliegenden Bauten einfüge. Zugleich führt die Zeitung aus, dass einige Historiker einen Triumphbogen in der US-Hauptstadt befürworteten. US-Medien betitelten den Bogen als "Arc de Trump".

Triumphbogen nicht einziges Prestigeprojekt Trumps

Der Präsident und Immobilienentrepreneur hat sich seit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit bereits andere Bauprojekte in den Kopf gesetzt. Gerade wird auf dem Gelände des Weißen Hauses ein opulenter Ballsaal gebaut, für den der Ostflügel des geschichtsträchtigen Gebäudes abgerissen wurde. Die Kosten werden von der Regierung inzwischen auf etwa 400 Millionen US-Dollar (350 Mio Euro) beziffert – doppelt so viel, wie ursprünglich veranschlagt. Es hagelte Kritik.

Zudem soll ein unterirdisches Besucherzentrum am Weißen Haus entstehen, in dem Touristen, Reisegruppen und Besucher von Großveranstaltungen künftig vor Betreten des Geländes Sicherheitskontrollen durchlaufen sollen. Pläne für das Bauprojekt, das im August beginnen und zwei Jahre dauern soll, wurden Mitte März bei der zuständigen Planungskommission eingereicht.

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