US-Trip als besondere Herausforderung für ÖFB-Zeugwarte
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von AgenturenÖFB-Zeugwart Lachnit hatte vor der WM-Reise viel zu tun
Bild: APA/APA/MAX SLOVENCIK/MAX SLOVENCIK
Für die Zeugwarte der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft bedeutet die Reise zur WM eine besondere Herausforderung. Walter Lachnit und Jovo Marjanovic haben für die ÖFB-A-Auswahl schon die Trips zu den Europameisterschaften 2016, 2021 und 2024 organisiert, die Vorbereitung des Aufenthalts in den USA war aber ungleich komplexer. "Wir haben eineinhalb Monate sehr intensiv daran gearbeitet", sagte Lachnit. Etwa vier Tonnen an Equipment wurden über den Atlantik geschickt.
Der Großteil davon traf schon Ende Mai im Teamquartier in Goleta bei Santa Barbara ein, der Rest wurde im Mannschaftsflieger am Donnerstag mitgenommen. "Bei all den Auflagen war es ein riesiger Aufwand, das alles durch den Zoll zu bekommen", erklärte Lachnit. Das Gepäck umfasste unter anderem medizinische Produkte und Nahrungsmittel. Der Inhalt musste detailliert nach Gewicht und Warenwert aufgeschlüsselt werden, ansonsten hätte es bei der Einfuhr Probleme gegeben.
ÖFB lieh sich Trainingsutensilien von Rapid
Auch viele Trainingsutensilien wie Hütchen oder Dummies wurden vorzeitig nach Kalifornien befördert, deshalb borgte man sich in den vergangenen Tagen für die Einheiten am ÖFB-Campus Zubehör von den Nachwuchsteams oder auch von Rapid aus. In Nordamerika wird es keinen Engpass geben, denn die Zeugwarte sind in puncto Equipment sogar für einen Vorstoß bis ins Finale gerüstet. "Du musst ja mit allem rechnen", schmunzelte Lachnit.
Marjanovic packte pro Spieler 30 Garnituren Dressen ein - normalerweise wird pro Match und Kicker mit drei Garnituren kalkuliert. "Aber ich war schon bei der U20-WM 2007 in Kanada dabei (Anm.: Österreich wurde Vierter), und da habe ich gesehen: Wenn die Euphorie kommt, werden die Trikots überall gebraucht", sagte Marjanovic.
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