Verdächtige nach "Sieg-Heil"-Rufen in Tirol ausgeforscht
Veröffentlicht:
von AgenturenZu den Vorfällen kam es rund um das Gauder Fest
Bild: APA/APA/EXPA/JOHANN GRODER/EXPA/JOHANN GRODER
Nach dem Verdacht von neonazistischen bzw. rassistischen Vorfällen rund um das Gauder Fest im Tiroler Zillertal hat die Polizei drei Verdächtige ausgeforscht. Zuvor hatte die Polizei Lichtbilder von Personen veröffentlicht, die am 1. Mai bei der Anreise in der Zillertalbahn wiederholt den Hitlergruß ausgeführt sowie lautstark die Parole "Sieg! Sieg! Sieg! Heil! Heil! Heil!" skandiert haben sollen. Die Staatsanwaltschaft hatte die Veröffentlichung zur Ausforschung angeordnet.
Zuvor hatte auf Social Media bereits ein Video die Runde gemacht. Das Landesamt Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) ersuchte um Hinweise.
Mehrere Vorfälle rund um Gauder Fest kolportiert
Anonyme, aus Tirol stammende Festgäste hatten sich zuletzt beim "Standard" gemeldet und von mutmaßlichen Vorfällen berichtet. Drei offenbar betrunkene junge Männer hätten sich im Zug mit einer weiteren Gruppe zusammengetan. Zudem war von rassistischen und antisemitischen Aussagen am Weg zum Fest die Rede und von Personen, die sich auf der Toilette am Festgelände "rassistisch ausgelassen" hätten. Und am Rande des Gauder Festes, in einer Hotelbar in Zell am Ziller, hätte eine Gruppe junger Männer offen "SS" und "HH" sowie ein Hakenkreuz auf einen Tisch gemalt.
Mehr entdecken

Neuauflage
Großer Andrang für "Wetten, dass...?" mit Kaulitz-Brüdern

31. Oktober
66 Prozent der Jungen in Wien feiern Halloween

"Erstickungs- und Strangulationsrisiko"
VKI: Spezielle Babyprodukte teils nicht für Babys geeignet

"Da arbeiten wir dran"
AfD-Weidel wünscht sich Kooperation mit FPÖ auf EU-Ebene

Vatikan
Leo XIV.: Nach Tumorentfernung keine weitere Behandlung

Gefahrenpotenzial immens
Gravierende Sicherheitslücke bedroht Millionen Webseiten
