Verdächtiger nach Banküberfall in Kärnten in Haft

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von Agenturen

Ein 49-jähriger Kärntner wurde als Verdächtiger verhaftet

Bild: APA/APA/THEMENBILD/EVA MANHART


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Die Polizei hat einen 48 Jahre alten Kärntner festgenommen, der verdächtigt wird, vor einem Monat eine Bank in Ferlach (Bezirk Klagenfurt-Land) ausgeraubt zu haben. DNA auf einem Zettel, den der Räuber beim Verlassen der Bank verloren hatte, führte die Ermittler zu dem Verdächtigen, bestätigte Staatsanwaltschaftssprecher Markus Kitz am Montag auf APA-Anfrage entsprechende Medienberichte. Der 48-Jährige streitet den Überfall auf die Bank ab, er befindet sich in U-Haft.

Am 16. März war morgens ein Mann in die Bankfiliale gekommen, hatte die Mitarbeiterin mit einer Faustfeuerwaffe bedroht und war auf einem Fahrrad mit einer Beute von rund 200.000 Euro geflüchtet. Eine Großfahndung blieb erfolglos, auch veröffentlichte Überwachungsbilder brachten nicht den entscheidenden Hinweis.

Festnahme am Tennisplatz

Die DNA auf dem Zettel, auf dem der Täter Forderungen notiert hatte, brachte einen Treffer in der Datenbank. Auch wenn der Verdächtige bisher unbescholten ist, wurde er in der Vergangenheit bereits erkennungsdienstlich behandelt. Am Donnerstag erfolgte die Festnahme auf einem Klagenfurter Tennisplatz. Wie sich herausstellte, ist der Verdächtige auch noch ein Nachbar eines Mannes, dem ein Fahrrad gestohlen wurde, das wie das Fluchtfahrrad des Bankräubers aussieht. Gefunden wurde das Fahrrad bei ihm aber nicht. Kitz: "Das Rad dürfte er entsorgt haben."

Der Verdächtige bestreitet, etwas mit dem Raubüberfall zu tun zu haben. Für seine DNA auf dem Räuber-Zettel hatte er laut Kitz auch eine Erklärung parat: Der wahre Täter muss sein Altpapier dafür entwendet haben.

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