Prozess
Swift-Anschlagspläne in Wien: Urteil wird erwartet
Aktualisiert:
von Quelle: APA, JOYN NewsWIENER NEUSTADT - ÖSTERREICH: Die Angeklagten vor Verhandlungsbeginn im Prozess um mutmaßliche Anschlagspläne auf das Wiener Taylor-Swift-Konzert am Dienstag, 28. April 2026, am Landesgericht Wiener Neustadt.
Bild: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER
Am Donnerstag geht am Landesgericht Wiener Neustadt der Prozess gegen Beran A. wegen des mutmaßlich verhinderten Terroranschlags auf ein Taylor Swift-Konzert im Wiener Ernst-Happel-Stadion zu Ende.
Das Wichtigste in Kürze
Am Landesgericht Wiener Neustadt endet der Prozess gegen zwei 21-Jährige, die einen IS-Terroranschlag geplant haben sollen und viele Vorwürfe gestanden haben.
Mit dem Urteil ist am Abend zu rechnen.
Der 21-Jährige und der gleichaltrige Arda K. sollen zudem mit einem Dritten Teil einer anschlagsbereiten Terror-Zelle gewesen sein. Sie bekannten sich im Laufe des Prozesses zu weiten Teilen der gegen sie erhobenen Vorwürfe schuldig. Mit einem Urteil ist erst am Abend zu rechnen.
Die beiden sollen bereits Ende 2023 die Ausführung von drei Anschlägen im Namen des IS geplant haben. Ihr gemeinsamer Tatplan sah laut Anklage vor, am 11. März 2024 getrennt voneinander in Mekka, Istanbul und Dubai zeitgleich Polizisten oder Sicherheitsleute zu töten. Während Beran A. und Arda K. jeweils unverrichteter Dinge aus Dubai und Istanbul zurückkehrten, stach Hasan E. vor der Al-Haram-Moschee in Mekka einem Sicherheitsbeamten ein Messer in den Hals und verletzte vier weitere Personen, ehe er überwältigt werden konnte.
Beran A. und Arda K. wird in Wiener Neustadt vorgeworfen, Hasan E. in seinen terroristischen Absichten bestärkt zu haben, indem sie mit ihm bis knapp vor der Bluttat in Mekka telefonischen Kontakt hielten und die Einzelheiten ihrer jeweiligen Vorhaben besprachen.
Die beiden 21-Jährigen gaben ihre Absichten vor Gericht zwar zu, versuchten ihre eigene Rolle allerdings kleinzureden und den abwesenden Hasan E. als treibende Kraft darzustellen. Er sitzt seither in einem Gefängnis in Saudi-Arabien und wartet auf den Ausgang seines von den saudischen Behörden geführten Strafverfahrens.
Gänzlich schuldig bekannte sich Beran A. hingegen, bald nach seiner Rückkehr aus Dubai an Plänen für einen Anschlag in Wien getüftelt zu haben. Nach den für Donnerstagvormittag vorgesehenen Schlussvorträgen der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung werden sich die Geschworenen zur Beratung zurückziehen. Dies dürfte wohl länger dauern, mit einem Urteil ist nicht vor den Abendstunden zu rechnen.
Mehr entdecken

Weihnachts-Tonies
Adventskalender-Tonies veröffentlicht: Bot-Ansturm verhindert Verkauf

"Stinkwanze"
Marmorierte Baumwanzen zu Hause? So bekämpft man sie

Lebensmittel
KONSUM-Ente 2026: Informationen zum Voting im Überblick

US-Gericht
Tate-Brüder bleiben während Auslieferungsverfahren in Haft

Fußball
PSG fertigt Slovan in CL 6:1 ab, auch Siege für Barca und Arsenal

Klimakrise
August 2026 wärmster Monat seit Messbeginn

