Wanderinnen steckten im Dachsteingebiet im Schnee fest

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von Agenturen

Bergrettung und Alpinpolizei bargen die Wanderinnen (Symbolbild)

Bild: APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL


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Zwei Freundinnen im Alter von 21 und 28 Jahren sind am Freitag am Rande des Dachsteingebirges in Bergnot geraten. Die beiden Tschechinnen waren nach Anreise mit den Öffis gegen Mittag zu Fuß von Hallstatt (Bezirk Gmunden) aufgebrochen, um über den Strähnhag - ein Sattel in rund 1.500 Metern Höhe - nach Gosau in ihr Urlaubsdomizil zu wandern. Allerdings wurden sie dabei von den winterlichen Verhältnissen in den Bergen vollkommen überrascht, informierte die Polizei.

Der geplante Weg führt zwar über eine Forststraße und ist leicht zu finden, die Straße war aber ab einer Höhe von 870 Metern nicht geräumt. Die beiden jungen Frauen stapften darum im teils knietiefen Schnee bergwärts. Nachdem sie zwei Kehren der Forststraße durch den steilen Wald abkürzten und sich dabei völlig verausgabten, setzten sie schließlich gegen 16.30 Uhr in einer Seehöhe von rund 1.210 Metern einen Notruf ab.

Ein Alpinpolizist machte sich umgehend mit Schneeschuhen auf den Weg zu den Frauen, die er gut zwei Stunden später im weglosen Waldgelände antraf. Gemeinsam mit der wenig später eintreffenden Bergrettung machte sich die Gruppe wieder auf den Rückweg ins Tal. Die beiden Frauen verweigerten ärztliche Hilfe und wärmten sich beim Bergrettungsdienst Hallstatt wieder auf, bevor sie in ihr Urlaubsquartier gebracht wurden.

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