Wegen Attacke auf Mutter und Schwester Einweisung beantragt
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von AgenturenDer Bursche war zur Tatzeit nicht zurechnungsfähig
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Ein 17-Jähriger steht am Mittwoch in Linz vor Gericht, weil er Mitte Juni des Vorjahres in Pasching (Bezirk Linz-Land) seine Mutter und seine Schwester zu töten versucht haben soll. Der Teenager war bei der Tatbegehung nicht zurechnungsfähig, er leidet an einer schweren psychischen Erkrankung. Die Staatsanwaltschaft hat daher die Einweisung in ein forensisch-therapeutisches Zentrum beantragt.
Anlassdelikt ist laut Anklageschrift versuchter Mord in zwei Fällen. Der an Schizophrenie erkrankte Betroffene solle nach einem Streit mit dem Vater wegen einer Medikamenteneinnahme zuerst auf seine Mutter mit einem Stanleymesser mehrfach eingestochen haben. Als es der 43-Jährigen gelang, ihrem Sohn das Messer abzunehmen, habe dieser ein Fleischermesser geholt und nochmals zugestochen, sie erlitt multiple schwere Verletzungen. Die 13-jährige Schwester, die ihrer Mutter helfen wollte, soll der damals 16-Jährige auch mit dem Messer attackiert haben. Da zu befürchten sei, dass der Betroffene mit hoher Wahrscheinlichkeit wegen seiner psychischen Störung "erneut eine mit Strafe bedrohte Handlung mit schweren Folgen begehen" werde, hat die Staatsanwaltschaft die Unterbringung beantragt.
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