Klimawandel
WHO-Chef: Hunderte zusätzliche Todesfälle durch Hitze
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von Quelle: APA, JOYN NewsOberösterreich heute
Neue Hitzerekorde in Oberösterreich
Videoclip • 29 Sek
Die Hitzewelle in Europa ist nach Einschätzung des Chefs der Weltgesundheitsorganisation WHO mitverantwortlich für Hunderte zusätzliche Todesfälle.
Das Wichtigste in Kürze
Nach Angaben der WHO hat die aktuelle Hitzewelle in Europa seit dem 21. Juni mehr als 1.300 zusätzliche Todesfälle verursacht und betrifft rund 150 Millionen Menschen.
Der WHO-Chef Tedros warnt, dass Europa sich besonders schnell erwärmt und viele hitzebedingte Todesfälle durch bessere Schutzmaßnahmen vermeidbar wären.
"Seit dem 21. Juni wurden in Europa mehr als 1.300 zusätzliche Todesfälle verzeichnet, die im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen stehen", schrieb Tedros Adhanom Ghebreyesus auf X. "Europa ist der sich am schnellsten erwärmende Kontinent der Erde - die Erwärmung verläuft doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt."
Hitzestress ist "stiller Killer"
Laut Tedros leiden derzeit 150 Millionen Menschen unter extremer Hitze, Schulen seien geschlossen, die Stromnetze würden zusammenbrechen. Hitzestress werde oft als "stiller Killer" bezeichnet. Europäische Wohnungen, Arbeitsplätze und Schulen seien für solche Temperaturen nicht ausgelegt, schrieb Tedros. Vergangene Woche hatte er bereits gewarnt, weltweit würden jährlich rund eine halbe Million Menschen an Hitzefolgen sterben. Viele dieser Todesfälle seien durch Schutzmaßnahmen vermeidbar.
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