Wiener Haus des Meeres hat ein Exoten-Tierheim

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Der Blick auf die Terrarien des neuen Exoten-Tierheims

Bild: APA/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUTH


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Das Exoten-Tierheim, eine neu aufgebaute Auffangstation für beschlagnahmte und verwahrloste Reptilien und Amphibien, die eigentlich nicht in unseren Gefilden zuhause sind, ist am Mittwoch im Wiener Haus des Meeres eröffnet worden. Es beherbergt auch bereits die ersten Gäste. Herzstück der Anlage ist eine Glasfront, die Einblicke in die Betreuung der Tiere ermöglicht. Besucherinnen und Besucher können so hautnah erleben, wie moderne Exotenpflege funktioniert.

"Das Haus des Meeres versteht sich als moderner, wissenschaftlich geführter Zoo mit einem starken Fokus auf Artenschutz und setzt mit dieser Initiative ein zusätzliches Zeichen: Hier im Tierheim steht jedes einzelne Tier im Mittelpunkt - mit seiner Geschichte, seinen Bedürfnissen und seinem Recht auf Fürsorge", freute sich Haus des Meeres-Direktor Jeff Schreiner.

"Die rund 40 modernen Terrarien bieten optimale Voraussetzungen für eine erste Quarantäne, notwendige medizinische Behandlungen sowie eine tiergerechte Pflege. Reptilien und Amphibien wie Bartagamen, Geckos, Schlangen, Schildkröten oder Pfeilgiftfrösche finden hier ebenso ein Zuhause auf Zeit wie Wirbellose - von Achatschnecken bis hin zu Vogelspinnen. Unser Ziel ist es, möglichst viele dieser Tiere in fachkundige Hände zu vermitteln und ihnen damit eine zweite Chance zu geben. Interessierte Halterinnen und Halter werden vom Team der Auffangstation gerne beraten", so Schreiner weiter. Als Pate wurde der österreichische Kammersänger Clemens Unterreiner gewonnen.

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