Wiener Urania Kino wird ab Juni zum "CEEnema"
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von AgenturenIm Urania Kino kommt bald viel CEE auf die Leinwand
Bild: APA/APA/HANS PUNZ/HANS PUNZ
Das Wiener Urania Kino richtet sein Programm neu aus und wird dauerhaft zum "Urania CEEnema". Ab Juni stehen Filme aus dem zentral- und osteuropäischen Raum im Fokus. Dafür hat sich der Betreiber Cineplexx mit dem "Let's CEE"-Verein, der vormals das gleichnamige Filmfestival organisiert hat, zusammengetan. Allein im ersten Monat sind 34 Produktionen am Spielplan, kündigte die Vereinsgeschäftsführerin und nunmehrige federführende Kuratorin Magdalena Żelasko am Donnerstag an.
Cineplexx-Geschäftsführer Christof Papousek verwies in einer Pressekonferenz auf die langjährige Verbindung der beiden Partner, war doch das Urania Kino einer der Austragungsorte des zwischen 2012 und 2018 bestehenden "Let's CEE"-Festivals. Mit der CEE-Ausrichtung wolle man nicht zuletzt Wienerinnen und Wienern mit Wurzeln in den betreffenden Regionen verstärkt ins Kino bringen, lautet ein Ziel. Denn die gezeigten Filme werden in der jeweiligen Originalsprache und mit deutschen oder englischen Untertiteln gezeigt.
Spielfilme, Dokus, Kurzfilme, Klassiker, Retrospektiven
Eine "cineastische Reise quer durch Zentral- und Osteuropa - von Albanien bis Ungarn, vom Balkan bis zum Kaukasus" - wird auf der ebenfalls am Donnerstag gelaunchten Homepage in Aussicht gestellt. Die Bandbreite reicht von aktuellen Spiel- und Dokumentarfilmen über Kurzfilme und Klassiker bis zu Retrospektiven und familientauglichen Streifen. Neben Werken aus den CEE-Ländern kommen in der Urania auch Produktionen auf die Leinwand, "die auf den ersten Blick gar nichts damit zu tun haben", aber auf den zweiten Blick eben doch - darunter österreichische Produktionen, die eine kreative Verbindung mit dem Zentral- und Osteuroparaum aufweisen. Als Beispiel nannte Żelasko Adrian Goigingers "Vier minus drei", dessen Drehbuch Senad Halilbašić, geboren im heutigen Bosnien-Herzegowina, geschrieben hat.
Żelasko kündigte zudem eine Reihe von Spezialschienen an. So will man etwa an jedem ersten Montag im Monat unter dem Motto "Monday for Climate" einen entsprechenden programmatischen Schwerpunkt setzen. Jeden ersten Mittwoch im Monat soll es Ausgesuchtes für "Best Ager" geben, jeden zweiten Samstag gibt es Familienfilme. Die Reihe "Must CEE" ist für cineastische Juwelen reserviert, die bereits in heimischen Kinos angelaufen sind, aber eventuell etwas unterbelichtet wurden. Unter dem Motto "Meet&Greet" werden zudem immer wieder Gäste eingeladen, die dem Publikum vor oder nach der Vorstellung für Fragen zu ihrem jeweiligen Film zur Verfügung stehen.
Cinemagic und nonstop-Kinoabo bleiben
Speziell im Juni sind außerdem ein Pride- und ein Fußball-WM-Special eingeplant. Darüber hinaus kann man die Top 3 der Publikumswertung beim Sarajevo Film Festival sehen - zwei davon erstmals in Wien.
Das CEE-Filmprogramm startet täglich um 18 Uhr. Die Vormittage sind weiterhin dem Kinderkino Cinemagic vorbehalten. Und auch mit der inhaltlichen Neupositionierung bleibt das Lichtspielhaus am Donaukanal Mitglied des nonstop-Kinoabos, beruhigt Cineplexx-Chef Papousek.
(S E R V I C E - www.ceenema.eu )
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