Zwei Festnahmen im Bezirk Baden wegen Drogenschmuggels

Veröffentlicht:

von Agenturen

Drogen im Straßenverkaufswert von 645.000 Euro entdeckt

Bild: APA/APA/LKA NÖ


- Anzeige -
- Anzeige -

Wegen Drogenschmuggels sind zwei Männer in Wien inhaftiert worden. Festgenommen wurde das serbische Duo nach einem Streit in Enzesfeld-Lindabrunn (Bezirk Baden). Ein 40-Jähriger soll dabei einen zwei Jahre Jüngeren schwer verletzt haben, der daraufhin blutüberströmt flüchtete. Der 38-Jährige gestand laut Polizeiaussendung von Dienstag den Verkauf von 23 bis 24 Kilo Kokain seit Sommer 2024. Bei Durchsuchungen wurden Drogen im Straßenverkaufswert von 645.000 Euro entdeckt.

Die Drogen sollen nach Österreich geschmuggelt und im Bezirk Baden gelagert worden sein, um sie dann in andere EU-Länder zu transportieren. Im Zuge der seit Jahresbeginn laufenden Ermittlungen des Landeskriminalamts Niederösterreich wurde ein 38-jähriger Serbe als Hauptverdächtiger ausgeforscht.

Blutüberströmt geflüchtet

Zur Festnahme kam es nach einer Auseinandersetzung um Schulden wegen Drogenverkäufen. Ein Zeuge hatte gesehen, wie ein blutüberströmter Mann aus einer Wohnung flüchtete und die Polizei verständigt. Am Tatort wurde ein 40-Jähriger festgenommen, im Zuge einer Fahndung wurde der schwer verletzte 38-Jährige angehalten. Der Mann wurde im Universitätsklinikum Wiener Neustadt behandelt. Bereits im Dezember des Vorjahres soll der 40-Jährige dem anderen im Streit um Geld schwere Blessuren zugefügt haben.

Während der 40-Jährige die Aussage verweigerte, zeigte sich der andere geständig, im Auftrag seines Landsmanns 15 Kilo Kokain an Abnehmer in Österreich und weitere acht bis neun Kilo an Kunden in Deutschland, Tschechien, Slowenien und Ungarn verkauft zu haben. Bei Hausdurchsuchungen und in Fahrzeugen wurden mit Unterstützung des Polizeidiensthundes "Ornella vom Grenzturm" Suchtmittel sichergestellt. Dabei handelte es sich um sieben Kilo Kokain und acht Kilo Cannabisharz. Die beiden Verdächtigen wurden in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr entdecken