Gesundheit

Schadstoffe in Kinder-Klebetattoos: Händler nehmen Produkte aus Sortiment

Veröffentlicht:

von Quelle: APA, JOYN News

Oberösterreich heute

Chemikalien in Klebetattoos für Kinder gefunden

Videoclip • 01:56 Min


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Einige Händler stoppen den Verkauf von Klebetattoos für Kinder, in welchen in einem Labortest der Arbeiterkammer Oberösterreich und der Umweltorganisation Greenpeace Chemikalien wie Weichmacher, Schwermetalle und PFAS gefunden worden sind. Das teilte Greenpeace am Montag per Aussendung mit. Bipa, Thalia, dm und Temu hatten in der Vorwoche in Stellungnahmen gegenüber Greenpeace erklärt, dass sie den Verkauf der betroffenen Produkte gestoppt haben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mehrere Händler haben den Verkauf bestimmter Kinder-Klebetattoos gestoppt, nachdem ein Labortest von Arbeiterkammer Oberösterreich und Greenpeace in 13 von 15 Proben problematische Chemikalien wie PFAS, Weichmacher und Schwermetalle nachgewiesen hatte.

  • Greenpeace fordert strengere Chemikalienregeln auf EU-Ebene sowie den Verkaufsstopp aller belasteten Produkte und einen umfassenden Sortiments-Check.

Bei Müller, Amazon und Shein waren die getesteten Produkte demnach online nicht mehr auffindbar, eine Stellungnahme oder Bestätigung zur Auslistung lag der Umwelt-NGO aber nicht vor. Unklar bleibe, ob die Klebetattoos tatsächlich vollständig aus dem Verkauf genommen wurden und welche Konsequenzen die Unternehmen aus den Testergebnissen ziehen.


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Rückgabe bei Bipa möglich

Laut Stellungnahme können Kundinnen und Kunden bei Bipa die getesteten Tattoos auch ohne Kassabon zurückgeben, hieß es. Der Chemikalientest von Klebetattoos wies in 13 von 15 Proben problematische Chemikalien nach. Greenpeace forderte von den Händlern den Verkaufsstopp aller belasteten Klebetattoos und einen Sortiments-Check auf problematische Chemikalien.

Greenpeace sah trotz der Reaktion einzelner Handelsketten Lücken im Kinderschutz: Chemikalien wie langlebiges PFAS oder verbotene Weichmacher würden wegen mangelnder Grenzwerte für "Chemikalien-Cocktails" weiter auf sensibler Haut landen. Die Organisation forderte von Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP), sich auf EU-Ebene für strengere Chemikalienregeln und ein lückenloses PFAS-Verbot einzusetzen.

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