Wiener Linien
Öffi-Benimmregeln werden in Wien nun strenger sanktioniert
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von Quelle: APA, JOYN NewsTreffpunkt Österreich zu Mittag
Benimm-Regeln in den Öffis
Videoclip • 02:45 Min
Die Wiener Linien setzen ab sofort auf mehr Strenge: Wer in den Öffis isst, mit Lautsprecher telefoniert, ohne Kopfhörer Videos schaut, einen E-Scooter außerhalb der erlaubten Zeiten oder seinen Hund ohne Maulkorb mitnimmt, muss mit einer Strafe von 50 Euro rechnen. Das hat die zuständige Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) am Mittwoch angekündigt. Zwar waren Geldbußen auch bisher schon möglich, vorerst wurde aber meist nur ermahnt. Das soll sich nun ändern.
"Wir schalten die Strafe auf scharf", kündigte Sima an. Zwar wird es auch weiterhin die Aufforderung geben, störendes Verhalten zu beenden, wer hier uneinsichtig ist, muss jedoch ab sofort zahlen. Der Betrag, der fällig wird, nennt sich offiziell "Mehrgebühr".
Neue Rücksichtskampagne
Zugleich startet eine weitere "Rücksichtskampagne" der Wiener Linien. Unter dem Motto "Host no immer kan Genierer?!" werden Passagiere mittels Plakatsujets oder Durchsagen an die geltenden Regeln erinnert. Diese sind in Hausordnung bzw. Beförderungsbedingungen festgeschrieben. Überprüft werden sie vom Service- und Sicherheitspersonal oder von den Kontrolloren.
"Unsere Fahrgäste wünschen sich Rücksichtnahme in den Öffis", zeigte sich Wiener-Linien-Chefin Alexandra Reinagl überzeugt. Wobei sie hervorhob: "Die Mehrheit verhält sich vorbildlich." Insgesamt hat sich die Situation schon seit der ersten Kampagne im Frühjahr gebessert, wurde betont.
Während zum Start im März damals noch rund 12.000 Beanstandungen registriert wurden, lagen die Werte im Herbst zuletzt deutlich darunter. Im vergangenen Oktober wurden knapp 8.300 Personen zur Rede gestellt.
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