60,7 Jahre
Pensionen: Antrittsalter von Frauen gestiegen
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von Quelle: APA, JOYN NewsPressestunde
Pensionsantrittsalter: Ziel wäre mit 68 Jahren
Videoclip • 02:10 Min
Das durchschnittliche Pensionsantrittsalter von Frauen ist im vergangenen Jahr auf 60,7 Jahre gestiegen, wie aus dem Rechnungsabschluss der Pensionsversicherung (PV) hervorgeht. 2024 lag der Wert bei 60,2 Jahren. deutlich mehr.
Das Wichtigste in Kürze
Das durchschnittliche Pensionsantrittsalter von Frauen ist 2025 gestiegen.
Bei Männern stieg das Antrittsalter minimal auf 62,4 Jahre (2024: 62,3). Auch die Höhe der Durchschnittspension wuchs bei Frauen stärker. Konkret waren es 1.948,50 Euro, Männer bekommen mit 2.880,70 Euro immer noch deutlich mehr.
Gender-Pension-Gap leicht gesunken
Der Gender-Pension-Gap sank somit von 33,9 auf 32,4 Prozent. Berechnet wurde das Antrittsalter für alle Eigenpensionen, also von Personen, die zuvor selbst in die Pensionsversicherung eingezahlt haben. Die Zahl der Pflichtversicherten ist zuletzt im Jahresschnitt von 3,68 auf 3,69 Millionen gewachsen. Die Summe der Beiträge stieg 2025 um 5 Prozent auf 40,7 Milliarden Euro (2024: 38,7), teilte die PV mit. Nach einem Rückgang im Vorjahr sind die Pensions-Neuzugänge mit 109.276 nun wieder etwas höher.
Neuerlich deutlich gestiegen ist der Pensionsaufwand mit nunmehr 50,5 Mrd. Euro. 2024 waren es noch 47,3 Mrd. (plus 6,8 Prozent). Die Ausfallhaftung des Bundes - jener Betrag, um den die Aufwendungen die Erträge übersteigen - erhöhte sich um 17,5 Prozent auf 10,4 Mrd. Für inklusive Hilfsmittel im Bereich Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation gab die PV 1,5 Mrd. aus (plus 4,8 Prozent). Der Verwaltungsaufwand sank 2025 gemäß der Angaben auf 0,7 Prozent der Gesamtaufwendung.
FPÖ sieht Regierungsversagen
Für Dagmar Belakowitsch, Arbeits- und Sozialsprecherin der FPÖ, sind die Zahlen ein "weiterer Beleg für das schwarz-rot-pinke Regierungsversagen, insbesondere am Arbeitsmarkt". Sie würden die Konsequenzen einer verfehlten Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zeigen, hieß es in einer Aussendung. Gebe es zu viele Arbeitslose, könnten diese schließlich nicht ins Pensionssystem einzahlen.
"Das ist ein direkter Anschlag auf die finanzielle Grundlage unseres Sozialstaats", sagte Belakowitsch. Über eine Erhöhung des gesetzlichen Pensionsalters wolle sie gar nicht diskutieren.
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