Golfstaaten melden Beschuss

Iran-Krieg eskaliert erneut: US-Militär greift weitere Ziele im Iran an

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von Quelle: APA, JOYN News

ZIB 8:00

Neue Angriffswelle der USA auf Iran

Videoclip • 01:22 Min


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Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran angegriffen. Die Streitkräfte hätten um 23:00 Uhr MESZ damit begonnen, weitere Angriffe auf den Iran durchzuführen, teilte das zuständige US-Regionalkommando CENTCOM auf der Plattform X mit. Staaten am Persischen Golf meldeten daraufhin erneut Raketenbeschuss aus dem Iran. Bahrain und Kuwait lösten in der Nacht Alarm aus und bekämpften nach eigenen Angaben feindliche Projektile.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das US-Militär hat erneut Ziele im Iran angegriffen.

  • Staaten am Persischen Golf meldeten daraufhin erneut Raketenbeschuss aus dem Iran.

  • UNO-Generalsekretär António Guterres ist zutiefst besorgt über die "erhebliche Eskalation": Eine Rückkehr zu umfassenden Kampfhandlungen hätte katastrophale Folgen für die Sicherheit der Region und die Weltwirtschaft.

Auch Jordaniens Nachrichtenagentur Petra berichtete am Montag in der Früh, dass vier Raketen aus dem Iran abgefangen worden seien. Es habe keine Opfer oder Schäden gegeben, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf eine Militärquelle.

Der Generalstab der Armee in Kuwait berichtete, dass feindliche Luftziele bekämpft werden. In Bahrain wurde seit Einbruch der Nacht mehrfach Alarm ausgelöst, wie das Innenministerium des Inselstaats berichtete. Das Ministerium rief die Einwohner auf, Ruhe zu bewahren und Schutz zu suchen.


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Revolutionsgarden: US-Militäreinrichtungen attackiert

Irans mächtige Revolutionsgarden zielten als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe nach eigenen Angaben unter anderem auf ein mobiles Raketenartilleriesystem der US-Armee in Kuwait, auf Treibstofftanks und Munitionslager des Luftwaffenstützpunkts Prince Hassan in Jordanien sowie auf ein Kontrollzentrum des US-Stützpunkts Sheikh Isa in Bahrain. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

In der vergangenen Nacht hatte das US-Militär bereits zum vierten Mal binnen einer Woche den Iran angegriffen. Dabei seien Dutzende Ziele an verschiedenen Orten getroffen worden, berichtete das für die Region zuständige Kommando CENTCOM. Der Iran solle so in seiner Fähigkeit eingeschränkt werden, Handelsschiffe in der Straße von Hormuz zu attackieren. Es war bereits die vierte Angriffswelle, seit die Feindseligkeiten in der Nacht auf Mittwoch wieder aufflammten.

Es seien Dutzende Ziele an mehreren Standorten mit Präzisionsmunition im Iran getroffen worden, teilte CENTCOM mit. Flugabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen und Drohnenstandorte sowie kleinere Boote seien zerstört worden, um dem Iran weitere Attacken auf die Straße von Hormuz zu erschweren. Die US-Armee betonte, dass der Iran diesen für den Welthandel zentralen Korridor nicht kontrolliere. Die US-Kräfte seien vorbereitet, um die freie Schifffahrt zu gewährleisten.

Das iranische Staatsfernsehen berichtete unterdessen von mehreren Explosionen in der Nähe der Stadt Sirik sowie westlich von Bandar Abbas. US-Medien hatten zuvor bereits von US-Angriffen auf Ziele im Iran berichtet. Die Attacken hätten sich gegen Raketenstellungen und Anlagen zur Luftabwehr gerichtet, berichteten das "Wall Street Journal" und die "New York Times" unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Zudem seien Boote der Iranischen Revolutionsgarden angegriffen worden.


"Erhebliche Eskalation": Guterres besorgt

UNO-Generalsekretär António Guterres teilte auf der Plattform X mit, er sei zutiefst besorgt über die "erhebliche Eskalation". Eine Rückkehr zu umfassenden Kampfhandlungen hätte katastrophale Folgen für die Sicherheit der Region und die Weltwirtschaft. "Ich rufe den Iran und die USA nachdrücklich auf, die Verhandlungen unverzüglich wieder aufzunehmen und offene Fragen auf diplomatischem Wege zu lösen."

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