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Song Contest: Alle Infos zu Venue, Village, Fanhouse und Club

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von Quelle: APA, JOYN News

ZEIT IM BILD 1

Song-Contest-Bühne fertiggestellt

Videoclip • 01:37 Min


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Neben der "Host Venue" des 70. Eurovision Song Contest - der Stadthalle - laden in Wien in den kommenden Tagen auch drei weitere direkt mit dem Hauptevent verbundene Örtlichkeiten zur Auseinandersetzung mit dem ESC.

Das Wichtigste in Kürze

  • Neben der Wiener Stadthalle laden das Eurovision Village, das Eurofan House und der Euro-Club zu unterschiedlichen ESC-Events ein.

Das Eurovision Village, das Eurofan House und der Euro-Club erfüllen dabei verschiedene Aufgaben im äußerst breit gestreuten Veranstaltungsreigen. Ein Überblick:

Am wenigsten allgemeine Vorstellung benötigt wahrscheinlich die Wiener Stadthalle. Sie ist zum zweiten Mal nach dem Jahr 2015 zentraler Austragungsort des weltgrößten Musikwettbewerbs. In der Nähe des Wiener Gürtels im Gemeindebezirk Rudolfsheim-Fünfhaus gelegen, bietet das ausladende Gebäudeensemble mit Veranstaltungshallen verschiedener Größe nicht nur dem Hauptevent selbst - mit den Hauptshows am 12., 14. und 16. Mai, sowie den Nebenaufführungen und Proben - entsprechend Raum, auch u.a. das Pressezentrum wird sich am Areal befinden.

Dort gilt für die neuralgische Zeit "Flughafensicherheit" mit entsprechenden Eintrittskontrollen für Beschäftigte, Fans, Länderdelegationen, die erwarteten rund 1.000 Medienvertreter und viele andere.

Vom Gürtel zum Ring

Aus logistischen, sicherheitstechnischen sowie Platzgründen befindet sich die wichtigste Fanmeile nicht in unmittelbarer Umgebung der Stadthalle bzw. des Vogelweidplatzes. Wie auch beim 60. ESC 2015 liegt das Eurovision Village wieder auf dem Wiener Rathausplatz an einer - neben dem Gürtel - in der stadtplanerischen Logik ebenso wichtigen Demarkationslinie, der zentralen Ringstraße. Hier wird es ab dem großen Kick-off unter den Titeln "Opening Ceremony" und "Turquoise Carpet Event" am Sonntag (10. Mai) ernst.

Bei freiem Eintritt von jeweils 10 Uhr bis Mitternacht bzw. an Showabenden bis zum Ende der TV-Übertragungen lädt die Fanmeile zum Verweilen, Feiern und Konsumieren. Der Host-Broadcaster ORF wird täglich aus einem eigens installierten Studio diverse Sendungsformate bespielen. Neben dem Public Viewing - die Kapazität wird an den Abenden der Shows durch eine teilweise Ringsperre von rund 15.000 auf gut 30.000 erhöht - winken im Village auch Auftritte u.a. von ESC-Veteraninnen und -Veteranen sowie Acts mit gewissem ESC-Bezug, Karaokeevents oder das eine oder andere Quiz.

Die einzelnen Tagesprogramme hören auf Namen mit ESC-Bezug - vom Evergreen "Merci Chérie" über das etwas jüngere "Insieme" bis zum Siegertitel von 2015 "Heroes" am Finalabend. Am Sonntag (17. Mai) gibt es für besonders Hartgesottene noch den ESC-Kehraus unter dem Titel "Après toi - After Show" als Chance zum endgültigen Abnabeln vom ESC-Wahnsinn 2026.

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"House" und "Club" von Montag bis Samstag

Ganz so lange dauert die Party im Eurofan House im Wien Museum am zentral gelegenen Karlsplatz und im etwas weniger innerstädtisch gelegenen Euro-Club nicht. Hier ist jeweils am samstäglichen Finaltag Zapfenstreich. Davor geizt man jedoch nicht mit Programmpunkten unterschiedlichster Art.

Grundsätzlich ist die Ausrichtung der beiden Standorte - bespielt werden sie ab Montag (11. Mai) - eine unterschiedliche: Soll das "House" als Treffpunkt für Fans und Acts fungieren und diese in Vorträgen, Diskussionen und Gesprächen möglichst mit einbinden, ist man im Club ein Stück exklusiver unterwegs - und verlangt auch Eintritt. In den Räumlichkeiten der berühmt-berüchtigten Großraumdisco Prater Dome in Wien-Leopoldstadt neben dem Wurstel- und Grünen Prater versteht man sich als Partylocation mit offiziellem Touch, wo Delegationen, Künstlerinnen und Künstler, spezielle internationale Gäste, aber auch Fans zusammentreffen sollen.

Zudem gibt es Spezialevents, wie die "Golden Years Party" für das "ältere, ESC-affine" Publikum (15. Mai) oder die "Kids Disco" am Samstag zur Einstimmung auf das Finale für Sechs- bis Zwölfjährige. Nicht unbedingt auf diese Zielgruppe zielen die Schließzeiten des "Clubs" ab: Hier haben Tanzwütige Zeit bis vier bzw. zum Teil auch bis sechs Uhr in der Früh.

Um diese Zeit sperrt man im "Eurofan House" fast schon wieder auf: In der Regel von 10 bis 19 Uhr will man bei freiem Eintritt als Treffpunkt fungieren. Dreh- und Angelpunkt ist die sehenswerte Museumsterrasse. Für das Programm zeichnen neben dem ORF vor allem das internationale ESC-Medium "Wiwibloggs", aber auch Österreichs ESC-Fanclub und die Organisation Générale des Amateurs de l'Eurovision (OGAE) mitverantwortlich. Hier steht also weniger stark die Partyfraktion, sondern eher die geistreich-analytische Ebene des Eurovision Song Contests im Mittelpunkt.

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