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Gefälschte ESC-Tickets: So schützt man sich vor Betrug
Veröffentlicht:
von Seyda GünWien heute
Hohe Sicherheitsmaßnahmen beim Song Contest
Videoclip • 03:03 Min
Der Countdown für den 70. Eurovision Song Contest in Wien läuft. Das große Event zieht Tausende Fans in die Bundeshauptstadt, die mit ihren Tickets den ESC live miterleben wollen. Doch wo große Musikevents stattfinden, steigt auch das Risiko gefälschter Tickets. Wie man sich davor schützen kann.
Das Wichtigste in Kürze
Kurz vor ESC-Start heißt es: Vorsicht vor gefälschten Tickets.
Betrüger:innen könnten dabei auf verschieden Betrugsmaschen setzen.
Bereits vor der ersten Ticketverkaufswelle im Jänner hatten ORF, EBU, das Innenministerium, die Stadt Wien und die Plattform "Watchlist Internet" eine gemeinsame Warnung vor gefälschten Tickets herausgegeben.
Die Tickets für den ESC in Wien sind bereits seit Monaten ausverkauft. Kurz vor offiziellem Start tauchen jetzt vereinzelt wieder verlockende aber falsche Angebote für Tickets auf Onlineplattformen auf, die oft zu überhöhten Preisen angeboten werden.
Das sind die häufigsten Tricks
Die Stadt Wien rät rund um den ESC zu besonderer Vorsicht, da die Zahl gefälschter Online-Shops und Ticketangebote deutlich zunehmen kann. Betrüger:innen könnten Fake-Tickets in Umlauf bringen, bei denen der Einlass am Veranstaltungsort jedoch nicht möglich ist.
Auch vor Phishingmails mit vermeintlichen Last-Minute-Tickets oder Social-Media-Ticket-Packages im Angebot wird gewarnt.
Cyberexpert:innen empfehlen außerdem, keine Selfies mit echten Tickets zu posten, da der QR-Code kopiert werden kann.
Geldbetrug durch KI
Auch beim sogenannten "Enkeltrick 2.0" ist besondere Vorsicht geboten: Durch den Einsatz von KI können Betrüger:innen inzwischen die Stimmen von Angehörigen täuschend echt nachahmen.
Cyber-Expert:innen warnen, dass dies insbesondere während der Show-Wochen vom 12. bis 16. Mai kritisch werden könnte. Ein Anruf mit der vermeintlich vertrauten Stimme eines Familienmitglieds – etwa: "Mama, ich bin in Wien beim ESC, mein Geldbeutel ist weg, ich brauche sofort Geld!" – kann selbst vorsichtige Personen verunsichern.
Generell empfiehlt es sich, innerhalb der Familie ein Sicherheits-Codewort für Notfälle zu vereinbaren. Zudem rät die Polizei, im Zweifel über eine bekannte Nummer zurückzurufen.
Hier ist Betrug zu melden
Um Betrüger:innen das Handwerk zu legen, wird auch auf Hinweise aus der Community gesetzt. Verdächtige E-Mails oder Webseiten rund um den ESC-Ticketverkauf sollen demnach via esc-cybersecurity@orf.at bekanntgegeben werden.
Zur Meldung einer Straftat kann jede Polizeidienststelle oder online die Meldestelle gegen Internetkriminalität des Bundeskriminalamts unter against-cybercrime@bmi.gv.at kontaktiert werden.
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