Künstler, Songs & Erfolgsquoten
ESC 2026 kompakt: Diese Acts stehen auf der Bühne
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von Quelle: APAAußenansicht der Wiener Stadthalle mit Werbung für den Eurovision Song Contest
Bild: APA/GEORG HOCHMUTH
Bunte Pop-Acts, politische Botschaften und große Showmomente: Der Eurovision Song Contest 2026 bringt im Mai Europa auf der Bühne zusammen. Wir geben den Überblick über alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, von Favoriten bis Außenseitern.
Das Wichtigste in Kürze
Von 12. bis 16. Mai findet in Wien der 70. Eurovision Song Contest statt.
Austragungsort ist die Wiener Stadthalle, wo 35 Länder um die Trophäe kämpfen.
Wer für welches Land antritt und wie die Erfolgschancen stehen erfährst du hier.
Der Eurovision Song Contest (ESC) zählt zu den größten Musikereignissen der Welt. Auch 2026 steht er ganz im Zeichen von musikalischer Vielfalt. Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa (und darüber hinaus) treten mit eigenen Songs an, um Millionen Fans zu begeistern und am Ende die begehrte ESC-Trophäe nach Hause zu bringen.
Ein Überblick über alle Teilnehmer:innen (wird laufend ergänzt):
Albanien: Der X-Factor
Der albanische ESC-Kandidat Alis setzte sich Ende 2025 beim traditionsreichen Vorentscheid "Festivali i Këngës" in seinem zweitne Anlauf durch, nachdem er im Jahr davor noch Dritter geworden war. Der Anfang 20-jährige Musiker, Gewinner von "X Factor Albania" 2024, ist in der heimischen Musikszene bereits etabliert. Er tritt beim ESC mit dem Song "Nân" an, einer emotionalen Ballade über Abschiedsschmerz, die mit starken Bildern und dramatischem Chorgesang arbeitet. Trotz der in Albanien früh und intensiv gelebten ESC-Tradition zeigte sich Alis überrascht von der internationalen Song-Contest-Dynamik. Albanien nimmt seit 2004 regelmäßig am ESC teil, konnte bisher jedoch keinen Sieg oder Podestplatz erreichen.
Armenien: Ausbruch aus dem Hamsterrad
Für Armenien tritt der Sänger Simón an, der einen energiegeladenen Rock-Pop-Song namens "Paloma Rumba" präsentiert. Der Song dreht sich um den Ausbruch aus dem grauen Büroalltag und setzt auf ein hohes Tempo, verzerrte Gitarren und eine leicht zugängliche Freiheitsbotschaft. Armenien gilt historisch als stark im Semifinale, wartet aber trotz zahlreicher Finalteilnahmen weiterhin auf den ersten ESC-Sieg.
Aserbaidschan: Die stimmgewaltige Ballade
Aserbaidschan setzt heuer mit der Powerballade "Just Go" von der stimmlich erfahrenen Sängerin Jiva auf klassische ESC-Zutaten. Gesanglich gilt der zweite Semifinalauftritt als sicher, inhaltlich und dramaturgisch ist der Finaleinzug trotz starker Stimmung unsicher. Den letzten und bisher einzigen Sieg holte das Land 2011 mit mit "Running Scared" von Ell und Nikki.
Australien: Die Routinierten
Australien schickt beim ESC mit Delta Goodrem einen international erfahrenen Popstar ins Rennen, der mit der opulent produzierten Powerballade "Eclipse" klar auf Siegkurs zielt. Der Song setzt auf große ESC-Dramaturgie, starke Vocals und ein effektvolles Finale, getragen von Goodrems enormer Bühnenroutine. Trotz kleiner Schwächen im Refrain gilt der Auftritt im zweiten Halbfinale am 14. Mai als nahezu sichere Finalqualifikation. Angesichts Australiens bislang starker ESC-Bilanz zählt Goodrem klar zum erweiterten Favoritenkreis.
Belgien: Die Elelectro-Pop-Hymne
Für Belgien geht die Sängerin Essyla mit dem Electro-Pop-Song "Dancing on the Ice" ins Rennen, einer optimistischen Jugendhymne, die im ersten Halbfinale am 12. Mai zu hören ist. Die aus Wallonisch-Brabant stammende Musikerin, die 2021 durch "The Voice Belgique" bekannt wurde, verfügt über eine fundierte musikalische Ausbildung und bereits mehrere Veröffentlichungen. Trotz einer langen ESC-Geschichte konnte Belgien 1986 bisher nur einmal gewinnen.
Bulgarien: Das Comeback
Bulgarien setzt auf die international bekannte Popkünstlerin Dara, die sich mit dem unkonventionellen Song "Bangaranga" im zweiten Halbfinale am 14. Mai präsentiert. Der mutige Beitrag soll vor allem durch Selbstbewusstsein und Überraschungseffekte punkten. In der ESC-Historie des Landes gab es bisher nur wenig große Erfolge, weshalb das Comeback nach der Pause seit 2022 Erwartungen weckt.
Dänemark: Elektropop goes ESC
Dänemarks Beitrag "Før Vi Går Hjem" von Søren Torpegaard Lund ist eine klassisch aufgebaute, elektronisch unterlegte Popnummer mit starkem ESC-Bezug. Der Song setzt auf Eingängigkeit, emotionale Zurückhaltung und ESC-Kompatibilität. Mit bislang einem Sieg 2013 wartet Dänemark bereits lange auf eine erneute Top-Platzierung. Können sie 2026 den Pokal nach Hause nehmen?
Deutschland: Positivität statt Provokation
Sarah Engels tritt für Deutschland mit dem Song "Fire" an, der Frauen dazu ermutigen soll, Selbstzweifel abzulegen und ihr inneres Feuer wiederzufinden. Von Deutschlands wechselhafter ESC-Bilanz lässt sie sich nicht abbringen. Für die 33-Jährige steht Leichtigkeit, Spaß und die Vermittlung ihrer Message im Mittelpunkt.
Finnland: Der Genre-Mix
Finnland tritt mit dem Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen sowie dem genreübergreifenden Song "Liekinheitin" an. Der Beitrag verbindet Klassik, Pop und Rock zu einem dramatischen Gesamtbild. Der auffällige Beitrag gilt als einer der Favoriten und hält sich seit Wochen an der Spitze der Wettquoten, getragen von der Bekanntheit der beiden Künstler. In Finnlands ESC-Geschichte stehen bislang ein Sieg (Lordi 2006) und ein zweiter Platz 2023 und zahlreiche Top-Ten-Ergebnisse zu Buche.
Frankreich: Jugend trifft Talent
Die erst 17-jährige Monroe vertritt Frankreich beim ESC 2026 mit dem Song "Regarde !". Die französisch-amerikanische Sängerin wurde 2025 durch ihren Sieg bei der Talentshow "Prodiges" bekannt. Musikalisch geprägt von klassischem Gesang und Klavierspiel, vereint sie in ihrem ESC-Beitrag Oper, Musical und modernen Pop zu einer emotionalen, auf Französisch gesungenen Liebesbotschaft, die ganz auf Ausdruckskraft und stimmliche Intensität setzt. Frankreich, Gründungsmitglied des ESC mit fünf Siegen, wartet zwar seit 1977 auf einen weiteren Triumph, konnte zuletzt jedoch regelmäßig solide Platzierungen erzielen.
Georgien: Die jungen Erwachsenen
Georgien schickt die Gruppe Bzikebi mit dem Electro-Pop-Song "On Replay" ins Rennen, der auf eingängige Beats und verspielte Lyrics setzt. Das Trio ist trotz seines jungen Alters ESC-erfahren, gewann 2008 den Junior Eurovision Song Contest und tritt nun im ersten Halbfinale am 12. Mai mit deutlich erwachsenem Image an. Georgiens ESC-Bilanz ist wechselhaft, mit wenigen Finalerfolgen, mehreren letzten Plätzen und einer langen Durststrecke.
Griechenland: Der Extrovertierte
Griechenland schickt mit Akylas und dem unkonventionellen Song "Ferto" einen der auffälligsten Acts des ESC 2026 ins Rennen, der Rap, Folklore, Popkultur-Zitate und einen überraschenden Stilbruch vereint. Aufgrund der Originalität und der aktuellen ESC-Trends gilt ein Weiterkommen im ersten Halbfinale am 12. Mai in Wien als sehr wahrscheinlich, teils wird sogar von Favoritenchancen gesprochen. Griechenland zählt historisch zu den verlässlichsten ESC-Finalisten mit einem Sieg 2005, mehreren Top-3-Plätzen und zuletzt Rang sechs im Vorjahr.
Großbritannien: Flucht aus dem Alltag
Der britische Kandidat Look Mum No Computer, bürgerlich Sam Battle, tritt beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien mit dem Song "Eins, Zwei, Drei" an und setzt dabei klar auf elektronische Originalität statt klassischer Siegesformel. Der vielseitige Künstler und erfolgreiche YouTuber verbindet in einem energiegeladenen Synth-Pop-Track experimentellen Sound mit treibenden Basslinien und deutschsprachigen Zählpassagen. Inhaltlich geht es um die Flucht aus dem grauen Alltag in eine fantasievollere Welt. Mit seinem eigenwilligen Stil, der an britische Synth-Pop-Ikonen anknüpft, steht Großbritannien zwar nicht zwingend vor einem erneuten ESC-Triumph, präsentiert sich als Big-Five-Land im Finale jedoch kreativ und selbstbewusst.
Israel: Der umstrittene Teilnehmer
Israel tritt beim ESC in Wien mit dem Sänger Noam Bettan und dem mehrsprachigen Popsong "Michelle" an, der emotionale Elemente mit internationalen Einflüssen verbindet. Der erfahrene Livemusiker, in Israel bereits gut etabliert, steht im ersten Halbfinale am 12. Mai vor der Herausforderung, sein Land nach intensiven politischen Debatten überzeugend zu vertreten. Israels Geschichte ist von großem Erfolg geprägt, mit vier Siegen und zuletzt einem zweiten Platz im Jahr 2025.
Italien: Der Erfahrene
Der italienische Kandidat Sal da Vinci tritt in Wien mit der gefühlvollen Ballade "Per sempre si" an, einem Liebesbekenntnis zur Beständigkeit und gemeinsamen Zukunft. Der erfahrene neapolitanische Musiker gewann zuvor das Festival vom Sanremo und verschob für den Song Contest sogar seine Nordamerikatournee. Mit 57 Jahren ist er der älteste ESC-Teilnehmer Italiens und bringt auch rekordverdächtige Effizienz mit: Sein Song bleibt unter der erlaubten Höchstlänge. Italien zählt mit drei Siegen seit 1959 zu den erfolgreichsten ESC-Nationen und hofft mit dem Sanremo-Gewinner auf eine weitere Spitzenplatzierung
Kroatien: Gegen den Mainstream
Kroatien tritt beim ESC mit der Ethno-Pop-Band Lelek und dem Song "Andromeda" an, der traditionelle kroatische Klänge mit modernem Popsound verbindet. Die fünfköpfige Formation versteht ihren Beitrag als bewusste, zeitgemäße Interpretation slawischer Identität und hebt sich durch eine mystische Inszenierung vom Mainstream ab. Nach ersten Erfolgen im kroatischen Vorentscheid gilt Lelek als spannender, wenn auch unkonventioneller Act im ersten Halbfinale am 12. Mai.
Litauen: Das Kunstprojekt
Für Litauen tritt Lion Ceccah an, der im ersten Halbfinale am 12. Mai mit dem mehrsprachigen Song "Sólo quiero más" und einer starken visuellen Inszenierung auffällt. Hinter dem Kunstprojekt steht Tomas Alenčikas, eine zentrale Figur der litauischen Drag- und Performanceszene. Litauens ESC-Bilanz ist bislang überschaubar, mit einem Bestwert von Platz sechs.
Luxemburg: Der sanfte Pop
Luxemburg tritt beim ESC mit der Violinistin und Sängerin Eva Marija an, die in "Mother Nature" Naturmystik, Wohlfühlpop und eine sanfte Botschaft von Liebe und Verbundenheit vereint. Die 20-Jährige, seit Kindheitstagen ESC-Fan und musikalisch international ausgebildet, versteht den Wettbewerb weniger als Wettkampf denn als kulturelle Begegnung. Nach der Rückkehr Luxemburgs zum ESC nach jahrzehntelanger Pause setzt das Großherzogtum nun auf einen ruhigen, klassischen Gegenentwurf zum schrillen Mainstream.
Malta: Zurückhaltung trifft Charisma
Der maltesische Kandidat Aidan tritt mit dem orchestral und filmmusikalisch angehauchten Chanson "Bella" an. Der Beitrag bewegt sich auf sozialem Niveau, ohne stark herauszustechen, könnte aber durch Aidans zurückhaltendes Auftreten und Charisma dennoch einen Achtungserfolg erzielen. Der 1999 geborene Sänger sammelte bereits 2022 ESC-Erfahrung und ist seither musikalisch erfolgreich.
Moldau: Die energiegeladene Hymne
Moldau nimmt seit 2005 am Eurovision Song Contest teil und startete damals mit einem starken 6. Platz. Der bislang größte Erfolg gelang 2017 mit Rang drei. Nach dem Rückzug 2025 kehr Moldau nun 2026 wieder zurück auf die Bühne mit Satoshi und dem Song "Viva, Moldova!". Der energiegeladene Beitrag verbindet Pop und Rap und setzt auf urbanen Sound mit hohem Wiedererkennungswert.
Österreichs ehemalige ESC-Teilnehmerin im Interview
Montenegro: Retro trifft Electro
Montenegro wird von Tamara Živković vertreten, die mit dem Song "Nova zora" einen modernen Popsong über Selbstbestimmung und weibliche Stärke präsentiert. Die 2000 geborene Sängerin gewann den nationalen Vorentscheid "Montesong 2025" und bringt dank früherer Bühnenerfahrung, Castingshow-Erfolgen und zahlreichen Auszeichnungen eine solide Karrierebasis mit. In der eher durchwachsenen ESC-Geschichte Montenegros hofft man nun, an frühere Erfolge anzuknüpfen und vielleicht vom guten "Wien-Omen" zu profitieren.
Norwegen: Energie trifft Stil
Für Norwegen tritt Jonas Lovv mit dem rockigen Song "Ya Ya Ya" in Wien an. Er kombiniert punkige Gitarrenriffs, eingängigen Refrain und eine kraftvolle Stimme. Der charismatische Sänger mit dem markanten Look gilt als klarer Finalkandidat, nachdem er sich beim norwegischen "Melodi Grand Prix" sogar gegen Ex-ESC-Sieger Alexander Rybak durchsetzen konnte. Angesichts Albaniens erfolgreicher ESC-Historie mit drei Siegen und starken Platzierungen in den letzten Jahren scheint auch für Lovv ein Top-Ergebnis realistisch.
Österreich: Der Titelverteidiger
Der in Budapest geborene Künstler Cosmó geht mit dem humorvollen Song "Tanzschein" für Österreich ins Rennen. Der erst 19-Jährige setzt auf auffällige Choreografie und optischen Wiedererkennungswert. Nach bisher drei Erfolgen beim ESC hofft Österreich im Heimfinale mit Cosmó an die jüngsten Erfolge anzuschließen und eine Titelverteidigung zu schaffen.
Polen: Songwriting trifft Gospel & Rap
Für den polnischen ESC-Act Alicja ist es ein zweiter Anlauf nach dem coronabedingten Ausfall 2020. Nun geht sie mit dem selbst geschriebenen Song "Pray" ins Rennen, ein Lied zwischen Gospel, Soul, Trap und Rap über Selbstfindung und Neuanfang. Alicja tritt im ersten Halbfinale am 12. Mai an.
Portugal: Die Traditionellen
Portugal tritt beim ESC mit den Bandidos do Cante an, einem fünfköpfigen Ensemble, das mit "Rosa" auf die Tradition des mehrstimmigen Cante Alentejano setzte. Die Band, seit 2022 aktiv und national erfolgreich, gewann das Festival de Canção und vertritt Portugal im ersten Halbfinale am 12. Mai ausschließlich auf Portugiesisch.
Rumänien: Die Aufsehenerregenden
Die Sängerin Alexandra Căpitănescu tritt für Rumänien mit dem düsteren und emotional aufgeladenen Song "Choke Me" im zweiten Halbfinale am 14. Mai an. Der Song sorgte bereits im Vorhinein für Aufsehen und verspricht eine markante Inszenierung. Rumänien kann auf mehrere starke ESC-Ergebnisse zurückblicken, wartet aber seit Jahren auf einen neuerlichen Spitzenplatz.
San Marino: Comeback mit ESC-Erfahrung
Seit 2008 nimmt San Marino am Eurovision Song Contest teil und scheiterte dabei meist bereits im Halbfinale. Bisher gelang dem Kleinstaat viermal der Einzug ins Finale, eine Top-10-Platzierung oder ein Sieg blieben bis dato aus. 2026 setzt das Land erneut auf die erfahrene Sängerin Senhit, die mit dem bunten Popsong "Superstar" antritt. Senhit steht bereits zum dritten Mal auf der ESC-Bühne. Klappt es diesmal mit dem Einzug ins Finale?
Schweden: Die zeitgenössische Pop-Sängerin
Für Schweden geht dieses Jahr die 24-Jährige Felicia auf die Bühne, die sich mit dem Electro-Pop-Song "My Systems" beim Melodienfestival durchsetzte und im ersten Halbfinale antritt. Der Beitrag kombiniert harte Beats, starke Bühnenpräsenz und ESC-typische Themen wie Liebeskummer und Selbstbehauptung. Die Sängerin war am Songwriting beteiligt und hofft mit dem Beitrag an die erfolgreiche Geschichte Schwedens bei der Teilnahme am ESC anknüpfen zu können.
Schweiz: Soul-Songwriting
Die Schweiz schickt beim ESC 2026 die Singer-Songwriterin Veronica Fusaro ins Rennen, die mit "Alice" auf reduzierten Neo-Soul mit Rockelementen setzt. Der Song überzeugt durch einen klaren Aufbau und ungewöhnlich erzählten Text aus der Perspektive einer obsessiven Figur. Bisher hat die Schweiz den Wettbewerb drei Mal gewonnen, zuletzt 2024 mit Nemo.
Serbien: Die Rockigen
Serbien setzt auf die sechsköpfige Metalband Lavina, die mit dem düsteren, mystischen Song "Kraj Mene" eine schmerzhafte Liebe in dramatischer Klang- und Bühnenform verarbeitet. Der Beitrag verbindet Metal, Rock und elektronische Elemente und überzeugte im nationalen Vorentscheid gleichermaßen Jury wie Publikum. In Serbiens wechselhafter ESC-Geschichte hofft man nun, mit diesem intensiven Act an frühere Erfolge anzuknüpfen und dem Genre Rock ein neues Gewicht auf der ESC-Bühne zu geben.
Tschechien: Pop mit Steigerung
Der 23-Jähriger Daniel Žižka tritt für Tschechien mit dem Popsong "Crossroads" im zweiten Halbfinale am 14. Mai an. Der junge Musiker und Schauspieler gilt als vielversprechende Stimme seiner Generation und setzt bewusst auf emotionale Klarheit statt große Effekte. Bis bis dato beste Platzierung von Tschechien beim ESC war Platz sechs im Jahre 2018. Kann Žižka dieses Jahr für sein Land eine neue Bestplatzierung einholen?
Ukraine: Oper goes ESC (again)
Die ukrainische Kandidatin Leléka verbindet in ihrem Song "Ridnym" hoffnungsvollen Gesang mit opernhaften Elementen. Die in Berlin lebende Musikerin gewann die nationale Vorentscheid "Vidbir 2026" und tritt im zweiten Semifinale am 14. Mai in Wien an. Die Ukraine blickt auf eine außergewöhnlich erfolgreiche ESC-Geschichte zurück. Drei Siege, mehrere Podestplätze und die Besonderheit, noch nie im Halbfinale ausgeschieden zu sein.
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