0:0 im Abstiegsschlager WAC - Blau-Weiß Linz
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von AgenturenNullnummer zwischen dem WAC und Blau-Weiß
Bild: APA/APA/WOLFGANG JANNACH/WOLFGANG JANNACH
Die 5. Runde der Qualifikationsrunde in der Fußball-Bundesliga bringt durch drei Unentschieden keine Verschiebungen. Blau-Weiß Linz liegt fünf Runden vor dem Saisonende weiter zwei Punkte hinter dem WAC am Tabellenende. Die Wolfsberger und die Linzer trennten sich im Spiel um die "Rote Laterne" am Samstag torlos. Auch in Tirol gab es beim 2:2 der WSG gegen Altach eine Punkteteilung, die Tiroler holten spät einen 0:2-Rückstand auf und liegen damit fünf Punkte vor Blau-Weiß.
An der Spitze der Qualigruppe liegen weiter punktgleich Altach und Ried. Die Rieder hatten sich bereits am Freitag 1:1 vom GAK getrennt. Am Dienstag finden die "Rückspiele" der Duell-Doppel statt. Zuvor geht am Sonntag die Meistergruppe mit den Paarungen LASK - Sturm Graz, Austria Wien - Salzburg und Hartberg - Rapid in Szene.
WAC unter Silberberger noch sieglos
Beim torlosen Remis im Lavanttal hielt der WAC die formstärkeren Gäste auf Distanz. Die Linzer waren nach zuletzt zwei Siegen aus drei Spielen mit Selbstvertrauen nach Wolfsberg gereist und hatten ihre Chancen, erstmals seit 23. November das Tabellenende zu verlassen. In der 36. Minute fehlten nur Zentimeter, als ein Schuss von Fabio Varesi-Strauss an die Stange knallte. Fünf Minuten später wurde Simon Seidl nach einem Konter alleine vor Torhüter Niklas Polster ideal bedient, sein Abschluss fiel aber schwach aus (41.).
Der WAC kam nur selten vor das gegnerische Tor. Sinnbildlich für die aktuelle Situation endete die erste starke Offensivaktion, im Abschluss fehlte die Konsequenz, die Chance verpuffte (22.). Thomas Silberberger registrierte in seinem zweiten Match als Trainer, wie die Pfeife von Christian-Petru Ciochirca bei einem umstrittenen Zweikampf zwischen Alem Pasic und Donis Avdijaj im Linzer Strafraum nach einer Stunde stumm blieb. WAC-Torhüter Polster bewahrte sein Team gegen Ronivaldo (48.) und Seidl (72.) vor einem Rückstand und dem Absturz auf den letzten Platz.
Hinterseer rettet Tirol spät einen Punkt
Als in Innsbruck schon alles mit dem 2:1-Sieg von Altach rechnete, wurde die Vorarlberger Defensive mit einem hohen Ball ausgehebelt. Stürmer-Routinier Lukas Hinterseer vollendete und rettete seiner WSG nach 0:2-Rückstand doch noch einen Punkt (88.). Dabei erwischte Altach einen Traumstart durch einen Volley von Sandro Ingolitsch (2.) und schenkte den Tirolern eine Woche nach deren 0:5-Klatsche bei Blau-Weiß nach einer halben Stunde den nächsten Treffer ein.
Nach einem Ballverlust ließ man Yann Massombo auf der rechten Seite gewähren, der 26-Jährige zog von der Strafraumgrenze unbedrängt und gefühlvoll zum 2:0 ab. Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Pause war dann aber Marco Boras für die Gastgeber mit dem Anschlusstreffer zur Stelle (43.). Und obwohl dann lange keine großen Chancen für die WSG herausschauten, ergatterten die Tiroler vor Magerkulisse letztlich noch einen nicht unverdienten Zähler.
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