85-Jährige bei Bankanschlussdelikt in Wien schwer verletzt
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von Agenturen18-jähriger Verdächtiger ausgeforscht und inhaftiert (Symbolbild)
Bild: APA/APA/THEMENBILD/EVA MANHART
Eine 85-Jährige ist Anfang April bei einem Bankanschlussdelikt in Wien-Penzing überfallen und schwer verletzt worden. Jetzt hat die Polizei den mutmaßlichen Täter ausgeforscht. Der 18-Jährige soll der hochbetagten Frau die Handtasche entrissen haben, wodurch sie zu Sturz kam. Der Verdächtige schweigt zu den Vorwürfen, sagte Polizeisprecher Markus Dittrich am Samstag. "Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt gebracht."
Die 85-Jährige hob am Vormittag des 2. April in einer Bankfiliale in der Linzer Straße 4.000 Euro ab. Danach ging sie zu einer Straßenbahn-Haltestelle in der Nähe. Während sie dort wartete, "näherte sich ein junger Mann, packte die Handtasche der Frau und entriss sie ihr mit voller Wucht", schilderte der Sprecher.
Rettung brachte Raubopfer ins Spital
Die 85-Jährige stürzte zu Boden. Der Täter rannte mit der Beute davon, das Opfer blieb schwer verletzt zurück. Die Berufsrettung Wien versorgte die Seniorin und brachte sie in ein Spital. Bei der Sofortfahndung stellten Polizisten die Handtasche sicher, das Geld war weg.
Das Landeskriminalamt (Gruppe Tötzer) klärte nunmehr die Tat, so die Polizei: Der als Tatverdächtiger ermittelte österreichische Staatsbürger sei Freitagvormittag festgenommen worden.
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