Anzeigen in neuen Wiener Alkoholverbots- und Schutzzonen

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von Agenturen

Umfangreiche Schwerpunktaktion von Polizei und Stadt

Bild: APA/APA/THEMENBILD/HARALD SCHNEIDER


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Zum Start der Alkoholverbotszone beim Wiener Westbahnhof und der Schutzzone zur Eindämmung des Drogenhandels um den Fritz-Imhoff-Park in Wien-Mariahilf am Freitag hat es gleich zahlreiche Anzeigen gegeben. Die Polizei berichtete am Samstag von insgesamt 58 verwaltungsrechtlichen Anzeigen wegen Missachtungen der Bestimmungen in den beiden Zonen sowie nach fremdenrechtlichen Bestimmungen. Es sei jedoch die Aufklärung über die neu eingeführten Maßnahmen im Vordergrund gestanden.

In Zusammenarbeit mit der "Gruppe Sofortmaßnahmen" der Stadt und der Landespolizeidirektion fand am Freitag generell eine umfangreiche Schwerpunktaktion im öffentlichen Raum statt, erläuterte Polizeisprecherin Julia Schick. Dabei gab es insgesamt 288 Identitätsfeststellungen und 21 Sicherstellungen von Drogen sowie 15 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz. Auch im Verkehrsbereich wurde kontrolliert, hier setzte es 62 Anzeigen, unter anderem wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, Suchtgifttatbeständen und Telefonierens ohne Freisprecheinrichtung, sowie 20 Organmandate.

"Sicherheitsgefühl erhöhen"

"Mit gezielten Schwerpunktaktionen der Wiener Polizei gemeinsam mit der Stadt Wien schaffen wir die Grundlage, um Gewalttaten vorzubeugen, problematischen Entwicklungen konsequent entgegenzutreten und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung spürbar zu erhöhen", sagte Landespolizeivizepräsident Dieter Csefan laut der Polizeiaussendung. "Gleichzeitig ermöglichen diese Maßnahmen ein rasches und wirksames Einschreiten der Exekutive dort, wo es notwendig ist."

Die Gruppe Sofortmaßnahmen kontrollierte am Freitag 92 Betriebe. Elf Anzeigen nach dem Gebrauchsabgabegesetz, 25 nach dem Preisauszeichnungsgesetz und 15 nach der Gewerbeordnung waren die Folge. "Die Schwerpunktaktion 'Sicheres Wien' bündelt die Kräfte der Stadt und der Wiener Polizei, um in besonders sensiblen Bereichen nachhaltig für Ordnung zu sorgen", betonte Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen. Gleichzeitig stellten die Waste Watcher bei den Schwerpunktkontrollen 14 Organmandate aus und die ebenfalls beteiligten Wiener Linien meldeten 112 Beanstandungen.

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