Araqchi übergab Pakistan erneut Bedingungen für Kriegsende
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von AgenturenAraqchi nach Kurzbesuch im Oman wieder in Islamabad
Bild: APA/APA/AFP/VALENTIN FLAURAUD
Die Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA stocken weiter. Der iranische Außenminister Abbas Araqchi war seit Freitag zweimal in Islamabad. Am Sonntag übergab er dort dem Vermittler Pakistan erneut die iranischen Bedingungen für eine Beendigung des Kriegs. Dazu zählt die sofortige Aufhebung der US-Seeblockade sowie die Einführung einer neuen rechtlichen Regelung für die Straße von Hormuz.
Zudem fordert Teheran Kriegsentschädigungen und Garantien, dass es zu keiner erneuten militärischen Aggression gegen die Islamische Republik kommen wird, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Den Atomstreit hingegen wolle der Iran nicht auf die Verhandlungsagenda setzen, hieß es weiter. Gerade Letzteres ist aber einer der wichtigsten Punkte für Washington.
Unklar, wie es weitergeht
Nach Angaben des pakistanischen Außenministers Ishaq Dar vom späten Sonntagabend (Ortszeit) wurden in Islamabad die Verkehrsbeschränkungen rund um das Hotel Serena, dem für die Verhandlungen vorgesehenen Ort, und in der sogenannten roten Zone, dem Regierungsviertel, aufgehoben. Für örtliche Medien war dies zugleich ein Zeichen dafür, dass die Chancen für eine weitere Gesprächsrunde in dieser Woche als gering eingeschätzt werden.
Weder aus den USA, die am Wochenende entgegen der Pläne keine Verhandler nach Pakistan geschickt hatten, noch vom Iran gab es konkrete Informationen dazu, welche weiteren Schritte nun geplant sind. Die strategisch wichtige Straße von Hormuz ist weiter blockiert. Beobachtern zufolge hofft jede Seite, die andere in einer Pattsituation zu überdauern - mit drastischen Folgen für den Rest der Welt.
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