Austria und Salzburg im Finale des ÖFB-Frauen-Cups

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von Agenturen

Salzburgs Fußballerinnen feiern den Einzug ins Cupfinale

Bild: APA/APA/EXPA/ JOHANN GRODER/EXPA/ JOHANN GRODER


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Die Fußballerinnen der Wiener Austria und des FC Red Bull Salzburg bestreiten das Endspiel im ÖFB-Cup 2026. Für Bundesliga-Leader Austria Wien lebt nach einem 2:0-Sieg über Sturm Graz und dem dritten Finaleinzug in Folge der Traum vom Double. Die "Veilchen" treffen Mitte Mai auf Neuling Salzburg, das den LASK im Halbfinale 2:0 bezwang und damit bereits in der Premierensaison als Erstligist mit dem "Bullen"-Trikot nach einem nationalen Titel greift.

Die Austria geht nach zwei gegen St. Pölten verlorenen Finali 2025 und 2024 als großer Favorit ins Endspiel am 13. oder 14. Mai an einem noch nicht verlautbarten Ort. Die Wienerinnen, die in der 2. Runde Seriencupsieger St. Pölten aus dem Bewerb geworfen hatten, spielten ihre Dominanz lange nur durch ein Tor von Yvonne Weilharter (21.) aus. Die Partie am Wiener Verteilerkreis war dementsprechend bis zum Ende offen.

Aufregung um Elfmeter in Wien

In der 92. Minute hieß es nach einem Zusammenstoß im Austria-Strafraum zwischen Sandra Jakobsen und Austria-Verteidigerin Katharina Schiechtl überraschend Elfmeter für Sturm. Nach einer Beratung mit der Schiedsrichterassistentin wurde der Strafstoß allerdings revidiert. "Die Szene in der Nachspielzeit ist für uns skandalös. Zunächst wird ein klarer Elfmeter gegeben, der nach längerer Diskussion mit der gegnerischen Mannschaft wieder zurückgenommen wird, ohne einheitliche Begründung des Wiener Schiedsrichterteams", sagte Sturms Sportchef Michael Erlitz zur "Kleinen Zeitung".

Man habe sich vergebens im Vorfeld ein erfahreneres Schiedsrichterteam gewünscht. Praktisch mit dem Schlusspfiff traf Weilharter zum 2:0 und markierte damit einen Doppelpack (100.).

Aufregung um Elfmeter in Salzburg

Am Platz der Akademie Liefering sahen die 400 Zuschauer eine umkämpfte wie chancenarme Partie, in der Lucia Orkic per Foulelfmeter (71.) und Emelie Kobler nach einem Corner (94.) die Tore für die "Bullen" erzielten. Der LASK sprach im Nachgang von einem "sehr umstrittenen Elfmeter". Die Siegerinnen waren mit Trauerflor für die unlängst bei einem Verkehrsunfall verstorbene ehemalige Bergheim-Spielerin Alexandra Wimmer aufgelaufen.

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