Befreiungsschlag für GAK, Klassenerhalt für Ried
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von AgenturenAufatmen beim GAK.
Bild: APA/APA/ERWIN SCHERIAU/ERWIN SCHERIAU
Der GAK hat mit einem 4:0 gegen die WSG Tirol einen großen Schritt zum Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga getan. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen vier Runden war der Sieg ein Befreiungsschlag für die Rotjacken aus Graz, die nun vier Punkte vor Schlusslicht WAC liegen. Aufsteiger Ried darf auch für die kommende Saison mit der Bundesliga planen. Der Qualigruppe-Leader setzte sich 2:0 gegen den Vorletzten Blau-Weiß Linz durch.
Die Linzer könnten noch vom WAC, der am Montag (18.30 Uhr) in Altach gastiert, überholt werden. Am Sonntag finden die zwei Meistergruppen-Duelle Austria - Hartberg (14.30) und Salzburg - Sturm (17.00) statt. Tabellenführer und Cupsieger LASK empfängt Rapid am Montag (20.30/alle Sky).
Effizienter GAK
Der GAK präsentierte sich am Samstag unglaublich effizient. Die Grazer legten vor 7.052 Zuschauern schon vor der Pause den Grundstein für den Sieg, da waren Jacob Italiano (28.) und Mark Grosse (42.) mit den einzigen beiden Schüssen aufs WSG-Tor erfolgreich. Letzterer machte kurz nach dem Seitenwechsel (54.) seinen Doppelpack perfekt und in der Partie alles klar. Für den Schlusspunkt sorgte Christian Lichtenberger (70.). Die Tiroler verpassten nach drei ungeschlagenen Partien mit fünf geholten Zählern die vorzeitige Fixierung des Ligaverbleibs.
Nach dem 5:1 am 21. März in Innsbruck entschieden die Grazer auch das zweite direkte Duell in der Qualifikationsgruppe klar für sich. Für beide Teams ist gut, dass der Vorletzte Blau-Weiß Linz in Ried mit 0:2 verlor und dadurch drei Punkte weniger auf dem Konto hat.
Bajic und Mutandwa schießen Ried zum Klassenerhalt
Auch im Innviertel war der Jubel groß. Ante Bajic (29.) und Kingstone Mutandwa (81./Foulelfmeter) trafen beim vierten Heimsieg in Folge, der den vorzeitigen Klassenerhalt für das Team von Maximilian Senft bedeutete. Die 6.328 Zuschauer bekamen eine hochintensiv geführte, mit vielen Chancen gespickte Partie zu sehen. Bajic, der zuvor vergeblich einen Elfmeter forderte, nutzte eine seiner Chancen zum 1:0. Kurz vor der Pause zog der Linzer Shon Weissman volley ab und zirkelte den Ball an die Oberkante der Latte (41.).
Nach Seitenwechsel drückte zunächst Blau-Weiß auf den Ausgleich. Ronivaldo scheiterte mit der besten Gelegenheit abermals am starken Goalie Andreas Leitner (52.). Erst nach einer Stunde flachte die bis dato temporeich geführte Partie ein wenig ab. Ried zog die Kontrolle an sich, ließ in der Defensive wenig zu und bekam in der Schlussphase nach einem Klammern von Mamadou Fofana an Nikki Havenaar einen Elfmeter zugesprochen. Mutandwa verwertete und zog mit seinem 14. Saisontreffer an der Spitze der Torschützenliste mit Sturms Otar Kiteishvili gleich.
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