Engpass in Supermärkten
Hitzewellen: "Brickerl" in Österreich nahezu aufgegessen
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von Quelle: APA, JOYN NewsPULS 24 Live
Nach der Hitzewelle ist vor der nächsten Hitzewelle
Videoclip • 05:15 Min
Die außergewöhnliche Hitzewelle hat den Eis-Hunger der Österreicherinnen und Österreicher derartig angeheizt, dass einige Sorten aus dem Eskimo-Sortiment nahezu aufgebraucht sind. Besonders die Planmenge für das erst im Februar wieder eingeführte "Brickerl" ist quasi aufgegessen und ein Engpass bei den Tiefkühlkästen bei den Supermarkt-Kassen unumgänglich.
Das Wichtigste in Kürze
Die letzte Hitzewelle hat die Nachfrage nach Eis in Österreich steigen lassen.
Einige Eskimo-Sorten sind nahezu aufgebraucht: Dazu gehört auch das wieder eingeführte "Brickerl".
Eskimo ist aber um schnellstmöglichen Nachschub bemüht, wie es am Dienstag seitens des Unternehmens hieß.
Unter Eisherstellern gilt eine einfache Faustregel: Klettert das Thermometer über 30 Grad Celsius, steigt auch der Eisabsatz um rund 30 Prozent. "Die aktuelle Hitzewelle hat die Nachfrage jedoch auf ein Niveau gehoben, das selbst die ambitionierten Erwartungen von Eskimo übertroffen hat", sagte Andrea Huber-Schallmeiner, Geschäftsführerin der Eskimo-Muttergesellschaft The Magnum Ice Cream Company (TMICC) Austria.
Besonderer Stellenwert für das "Brickerl"
Ein besonderer Stellenwert kam in dieser außergewöhnlichen Nachfragesituation dem "Brickerl" zu. Hier traf das hitzebedingte Nachfrage-Plus zusätzlich noch auf die große Begeisterung der Österreicherinnen und Österreicher über die Wiedereinführung des Klassikers.
"Dadurch kann es bei der Impulsvariante - also dem einzeln verkauften 'Brickerl' - vorübergehend zu einer eingeschränkten Verfügbarkeit kommen. Nach aktuellem Stand wird sich diese Situation voraussichtlich bis August entspannen", hieß es in einer Aussendung. Die Vorratspackung für zu Hause ist weiterhin im Lebensmittelhandel erhältlich. Aufgrund des großen Zuspruchs wird das Eis übrigens auch 2027 fixer Bestandteil des Eskimo-Sortiments bleiben.
Auch "Twinni" und "Jolly" beliebt
Neben dem "Brickerl" waren besonders Wassereissorten wie "Twinni" und "Jolly" begehrt. "Von all diesen Klassikern wurde in diesem Zeitraum doppelt so viel wie an normalen Sommertagen verkauft - und das längst nicht nur in Freibädern oder an Badeseen", hieß es in einer Aussendung.
Auch hier führte die Kombination aus Höchsttemperaturen und der damit einher gehenden enormen Nachfrage dazu, dass einzelne Produkte regional oder zeitweise nicht überall verfügbar sind. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, alle Verkaufsstellen bestmöglich zu versorgen. Gleichzeitig freut uns die große Begeisterung für unsere Marken und Produkte sehr", so Huber-Schallmeiner.
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