Ermittlungen nach Bluttat in der Steiermark laufen

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von Agenturen

Die Auswertung der Tatortspuren war zunächst noch nicht abgeschlossen

Bild: APA/APA/EXPA/MARCEL PAIL/EXPA/MARCEL PAIL


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Die Ermittlungen der Polizei nach einer Bluttat in der steirischen Gemeinde Heimschuh (Bezirk Leibnitz) sind am Sonntag weitergelaufen. Die Ermittler arbeiten an der Auswertung der Tatortspuren, hieß es auf APA-Anfrage seitens der Polizei-Pressestelle. Neue Erkenntnisse zu dem Fall, bei dem nach vorläufigem Ermittlungsstand ein 36-Jähriger seine Ehefrau (35) mit einem Gewehr erschossen haben soll, bevor er die Waffe auf sich selbst richtete, wurden nicht berichtet.

Die Gewalttat hatte sich in der Nacht auf Samstag ereignet, die Ermittler gingen von einem Tatzeitpunkt in den frühen Morgenstunden aus. Die beiden Söhne des Paares, sechs und neun Jahre alt, hatten bei einem Angehörigen übernachtet. Als dieser die Eltern nicht erreichte und zum Wohnhaus der Familie kam, entdeckte er dort die Leichen. Möglicherweise war ein Trennungswunsch der Ehefrau, den sie in den Tagen zuvor gegenüber Familienmitgliedern geäußert hatte, der Grund für die Auseinandersetzung bzw. Motiv für die Tat.

(S E R V I C E - In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, u.a. Hilfe und Informationen bei der Frauen-Helpline unter: 0800-222-555, https://www.frauenhelpline.at/; beim Verein Frauenhäuser Steiermark https://www.frauenhaeuser.at/; beim Gewaltschutzzentrum Steiermark: https://www.gewaltschutzzentrum.at/steiermark/ und 0316-774199 sowie beim Polizei-Notruf: 133. Männer-Notruf: 0800 246 247. Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich.)

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